08.12.2011, 12:25 Uhr | dapd
Ein neuartiges Einfamilienhaus in Berlin-Charlottenburg produziert doppelt so viel Energie, wie es verbraucht. Das Modellprojekt an der Fasanenstraße 87 soll Energieeffizienz mit Elektromobilität verbinden. "Das Projekt ist ein lebendiges Beispiel für das Wohnen der Zukunft", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel, die zur Eröffnung kam. Lesen Sie, wie das funktioniert.
Mit einer in die Hausfassade integrierten Photovoltaikanlage und einer Wärmepumpe erzeugt der Wohnkubus mehr Energie, als die Bewohner benötigen. Der überschüssige Strom wird in eine Hausbatterie eingespeist und für die Elektrofahrzeuge der Bewohner genutzt. Über ein induktives Ladesystem werden die Autos auf dem Parkplatz vor dem Haus automatisch betankt. Hierbei ist es nicht mehr nötig, das Auto direkt mit dem Ladekabel zu verbinden, sondern es nur in die Nähe einer Ladestation zu stellen. So erklärt sich auch das Motto des Projekts: "Mein Haus, meine Tankstelle!"
Das Konzept soll ab März 2012 von einer vierköpfigen Familie auf seine Alltagstauglichkeit getestet werden. Die Familie wird derzeit noch ausgesucht. Die Auserwählten verfügen dann über eine große Wohnküche, ein Schlafzimmer, zwei Kinderzimmer und ebenso viele Badezimmer - verteilt auf zwei Etagen und 136 Quadratmeter Wohnfläche. Über Touchscreens im Haus kann die Familie ihren Energieverbrauch kontrollieren und regulieren.
Energieexperte Felix Matthes vom Öko-Institut erklärt, wie die Energie-Infrastruktur der Zukunft aussieht. zum Video
"Ich will, dass das Haus kein Prototyp bleibt. Deshalb fördern wir die Entwicklung solcher Häuser mit einem eigenen Forschungsprogramm", sagte Bundesbauminister Peter Ramsauer anlässlich der Eröffnung des Hauses. Sorge, dass bei trübem Wetter der Strom ausgeht, brauchen die Bewohner nicht zu haben. Das Haus ist an das normale Stromnetz angeschlossen, so dass sowohl überschüssiger Strom dorthin eingespeist als auch fehlender Strom abgezweigt werden kann.
"Ich wünsche der Familie, die hier in einigen Monaten einziehen darf, eine gute Erfahrung und dann vielleicht auch später Lust, effizientes Wohnen weiter zu praktizieren", sagte die Kanzlerin. Neben der Errichtung von weiteren derartigen Häusern wünscht sich Merkel auch eine entsprechende Sanierung von Altbauten. "Es wäre dringend erforderlich, dass im Bundesrat eine Lösung für die steuerliche Förderung der Gebäudesanierung gefunden wird", erklärte Merkel.
Bis die Testfamilie in das Haus einzieht, können sich Besucher von Donnerstag (8. Dezember) an bis 29. Februar 2012 selbst ein Bild von dem innovativen Haus machen
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Quelle: dapd
Elektro schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 15:45:06
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Tankstelle
Mit 30 KWh kann man etwa 150 km weit kommen, mit einem Elektroauto. Im Winterhalbjahr muss man dafür die Batterie etwa 1 Woche
lang aufladen und dies mit einer potenten Photovoltaikanlage von etwa 10 kWp, die immerhin etwa 70 qm auf dem Dach beansprucht. Auch im Sommer muss man tagsüber laden, während man sich doch in der Regel samt Auto am Arbeitsplatz befindet. Für Ruheständler, die täglich nur 10 km fahren, könnte das mit der Haustankstelle funktionieren, wenn auch nicht rentabel.
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Schattenmann schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 15:35:55
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Baumwuchs
Wie auf dem Bild gut zu sehen, wird die Solarthermikanlage wunderbar von den rießigen Bäumen rundum beschattet. Wo da die Energie
für Überschuss herkommen soll, ist selbst bei gutem Wetter "schleierhaft". Will man die lästigen Schattenspender entfernen, kommt einem mit Sicherheit eine örtliche nicht demokratisch da behördlich verordnete "Baumschutzsatzung" in die Quere. Wir werden uns künftig zwischen waldartigem Baumbestand in Hausnähe und Sonnenenergienutzung entscheiden müssen
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Raumenergie schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 15:08:12
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Strom kostenlos für immer
Mit der neuen Technik Raumenergie, Vakuumenergie, Magnetmotor, lässt sich Strom kostenlos aus der Luft
produzieren. Nur das Gerät dazu muß angeschafft werden, dürfte aber für Jeden erschwinglich sein, wenn damit KEINE Energierechnung nie mehr zu bezahlen ist.
Und das E-Auto produziert den Strom an Bord autark für immer.
Quasie "Das Auto ohne Leine"
Diese Technik lässt sich nicht mehr verheimlichen,Sonnen-Kollektoren und Wärmepumpen, Windräder, Atomstrom ect. gehören schon zum ALTEN EI
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