19.09.2011, 09:47 Uhr | dpa-AFX
Millionen Deutsche schlagen sich mit Jobs im Niedriglohnsektor durch (Quelle: imago)
Gut jeder fünfte Vollzeitarbeitnehmer in Deutschland ist im Niedriglohnsektor beschäftigt. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit verdienten Ende vergangenen Jahres 4,6 Millionen der rund 21 Millionen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten hierzulande monatlich weniger als 1800 Euro Brutto, berichtet die "Passauer Neue Presse". Das befeuert die Debatte um gesetzliche Mindestlöhne.
Das entspricht einem Anteil der Geringverdiener an der Gesamtheit der deutschen Vollzeitbeschäftigten von 22,7 Prozent. Die "Passauer Neue Presse" beruft sich auf ihr vorliegende Antworten der Bundesagentur für Arbeit auf entsprechende Fragen der Linksfraktion im Bundestag.
Die Linkspartei forderte Konsequenzen. "Arbeit darf nicht so billig sein wie Dreck. Wir wollen einen gesetzlichen Mindestlohn", forderte Parteichef Klaus Ernst. Der Aufschwung sei nicht bei den Arbeitnehmern angekommen. In der Leiharbeit müsse das Prinzip gelten, dass es für gleiche Arbeit gleiches Geld gibt: "Das würde die Löhne nach oben ziehen", erklärte Ernst.
Sie suchen einen neuen Job? Finden Sie den passenden Job aus fast 60.000 Stellenangeboten. Jobsuche starten
Doch ein Job im Niedriglohnsektor ist für einen Teil der Geringverdiener ein Sprungbrett in eine Arbeit mit normalem Verdienst. Einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zufolge stehen in Deutschland 24,1 Prozent Lohnaufsteigern jährlich nur 4,8 Prozent Absteiger gegenüber, die vorher Normalverdiener waren. Das IW erstellte die Untersuchung im Auftrag der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
Der Niedriglohnsektor biete vielen Arbeitslosen die Möglichkeit, überhaupt wieder in Beschäftigung zu kommen, erklärte INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr. Ein Abbau des Sektors für Normalverdiener zugunsten von Billigjobs fand demnach zwischen 1994 und 2009 nicht statt.
Nutzen Sie den Ökostrom-Preisvergleich von Verivox und finden Sie den für Sie passenden Ökostromtarif.
Vergleich starten
Ratgeber: Gehaltsverhandlungen - So haben Sie Aussicht auf Erfolg
Quelle: dpa-AFX
Willi schrieb:
am 9. September 2011 um 19:36:31
(34)
(4)
Niedriglohn
Statistiken werden gefälscht und dem Volk wird das so verkauft als sei alles bestens.Scheiße was,wenn man hart arbeitet und
seine Familie nicht ernähren kann läuft etwas nicht richtig hier.
Milliarden werden in irgendwelche Projekte gepumpt die kein Schwein braucht.
Aber unsere Bundesregierung klopft sich auf die Schulter.
mehr
Kommentar melden
rein schrieb:
am 9. September 2011 um 19:33:28
(26)
(2)
Niedriglohn
Von Schröder u.Co. geschaffen,heute ein beliebtes Instrument zur
Aushöhlung des Wettbewerbes.Drück ich den Lohn,krieg ich den
Auftrag,
oder mehre auf diese kriminelle,menschenverachtende Weise,mit Hilfe der Allgemeinheit meinen Wohlstand.Unternehnmer,die so niedrige Löhne zahlen,
dass die Allgemeinheit übers Aufstocken mit in die Haftung genommen werden,gehören vom Markt gefeg tu.an den Internetpranger.Wir gellten in der EU als Niedriglohnland,Beschämend,armes Deutschland.
mehr
Kommentar melden
knurhahn schrieb:
am 9. September 2011 um 19:17:51
(41)
(2)
Lohn
der Niedriglohnsektor ist definitiv kein Sprungbrett zu einer regulären Arbeit. Damit wird nur die Arbeitslosenstatistik positiver
dargestellt. im Schaufenster eines Supermarktes in MV wird eine Kraft gesucht (kein Rentner),welche für 5 Stunden täglich ein Gehalt von 350 € im Monat erhält,das ist eigentlich Ausbeutung,aber die Arbeitsagentur duldet dies noch, weil damit einer weniger in der Statistik ist. Je mehr Unterschiede in der Gehaltsstatistik -je weniger Geschlossenheit der Arbeitnehmer
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Neuer Besitzer blätterte mehr als 70 Millionen Euro hin. zum Video