20.05.2011, 16:22 Uhr | oca, t-online.de
Der kräftige Konjunkturaufschwung kommt in den Geldbörsen der Deutschen an. Doch nicht jeder Beschäftigte profitiert gleich stark davon. So geht die Einkommensschere immer mehr auseinander. Und Unternehmen setzen auf alternative Entlohnungsmodelle. Offenbar ist die klassische Erhöhung des Festgehalts ein Auslaufmodell. Das geht aus einer Studie des "Manager Magazins" hervor, für die 170.000 Angestellte, Beamte und Freiberufler ihre Bezüge offengelegt haben.
Laut Studie zögern die Unternehmen mit der Erhöhung des Festgehalts. Viele Firmen tendieren stattdessen immer mehr zu variablen Vergütung. "Die Firmen deklinieren jetzt die Regeln, die sich für das Topmanagement in den vergangenen Jahren etabliert haben, nach unten durch die Ebenen", sagte Jens Maßmann, Vergütungsexperte der Unternehmensberatung Ernst & Young.
Die Folge: Je mehr variable Gehaltsmodelle, desto größer die Gehaltsunterschiede je nach Branche, Berufsgruppe oder Ausbildung.
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Viele der Teilnehmer konnten sich auf eine deutliche Erhöhung ihrer Bezüge freuen. Auch Boni und Sonderzahlungen steigen offenbar wieder auf das Niveau vor der globalen Krise. So erhielten 28 Prozent der Report-Teilnehmer eine Gehaltserhöhung. 21 Prozent kassierten eine Prämie und unter den leitenden Angestellten bekam sogar fast jeder Dritte mehr Geld, berichtet das Magazin.
Doch das Gefälle zwischen Top-Verdienern mit mehr als 100.000 Euro und denen mit 40.000 Euro ist groß. Denn bei den Spitzenverdienern wurde das Salär bei 37 Prozent der Teilnehmer aufgestockt. In der unteren Gehaltsklasse waren es dagegen nur knapp 19 Prozent. Auch eine Promotion erhöhte die Wahrscheinlichkeit einer Gehaltserhöhung.
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Die Angestellten kamen nach dem Gehaltsreport im Schnitt auf 53.000 Euro Jahreseinkommen. Beamte verdienten rund 48.000 Euro während Selbstständige und Freiberufler knapp 68.000 Euro im Schnitt verdienten. Die Angestellten in leitender Funktion konnten sich sogar über 73.000 Euro freuen. Der Studie lagen ausschließlich Vollzeitstellen von über 25-Jährigen zugrunde.
Die Untersuchung führte das "Manager-Magazin" in Kooperation mit dem Business-Netzwerk Xing durch. Aufgerufen wurden rund 170.000 Angestellte, Beamte und Freiberufler, Auskunft in einer Online-Gehaltsumfrage über Bildungsweg, Beruf, Gehalt und künftige Erwartungen zu geben.
Quelle: t-online.de
Angestellter schrieb:
am 20. Mai 2011 um 21:59:32
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Verdienst
Die Studie ist unrealistisch. Wahrscheinlich im Interesse der Bundesregierung gemacht, um die Bemessungsgrenzen anzuheben. Ich
kenne viele, die einen Hochschulabschluss haben und zu Hause sitzen bzw. bei Arbeit über 40 Stunden unter 2000 € Brutto erhalten. Natürlich gibt es regionale Unterschiede, aber Gehaltsunterschiede von bis zu 3000 € bei gleicher Arbeit ist wohl nicht normal.Allerdings spreche ich von M-V und jenes ist als Armenland sicherlich kein Maßstab.
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M5 schrieb:
am 20. Mai 2011 um 20:56:05
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Tja Manni...
... ich bin Dipl.-Ing., vor 16 Jahren bei der ersten Gelegenheit weg aus dem provinziellen Saarland und verdiene gute € 5000,-
netto. Kann mich nicht beschweren.
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Heinzi schrieb:
am 20. Mai 2011 um 19:55:04
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hohe Gehälter
was für ein Geschwafel ich hier lesen muß, mein Sohn ist Dipl. Ing. und hat gerade 1700 Euro netto nach Studium mit
Abschluß 1,0 Dipl. Ing. Arbeit und mündl. Prüfung ebenfalls 1,0, Traumnote, aber deshalb kei Superverdienst.Gruß an alle Meckerer.
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