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Geldpolitik: US-Notenbank deutet dauerhaft niedrige Zinsen an

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US-Notenbank deutet dauerhaft niedrige Zinsen an

07.01.2009, 15:20 Uhr | mash

Die Fed sieht ein düsteres 2009 für die US-Wirtschaft (Foto: Reuters) Die Fed sieht ein düsteres 2009 für die US-Wirtschaft (Foto: Reuters) Die historische Zinssenkung der US-Notenbank im Dezember brachte offenbar wenig: Die Fed befürchtet eine weitere Abkühlung der Wirtschaft. Abhelfen sollen dauerhaft niedrige Leitzinsen. Das geht aus Protokollen der Fed-Sitzung vom 15. und 16. Dezember hervor, die in Washington veröffentlicht wurden. #

Erst im Jahr 2010 soll es besser werden

Demnach rechnen die Währungshüter auch für Anfang 2009 mit einer weiteren Abschwächung der Wirtschaft. "Die wirtschaftlichen Aussichten werden noch eine Zeit lang schwach sein", hieß es in einem Dokument. Die Notenbank war bisher von einem Wachstum zwischen minus 0,2 Prozent und plus 1,1 Prozent ausgegangen. Erst im Jahr 2010 solle es der Konjunktur wieder besser gehen.

Fed will "alle verfügbaren Mittel" nutzen

Zugleich kündigte die Notenbank an, sie werde "alle verfügbaren Mittel" einsetzen, um die schlimmste Finanzkrise seit mehr als sieben Jahrzehnten zu überwinden und eine lang anhaltende Rezession zu vermeiden. "Eine wichtige Erkenntnis aus Theorie und Geschichte ist, dass angesichts dieser Umstände rasche und aggressive Aktionen nötig sind", sagte die Chefin der Notenbank in San Francisco, Janet Yellen, der Nachrichtenagentur "Reuters".

Experten erwarten Nullzinspolitik

Unter anderem deuteten die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses (FOMC) an, die Leitzinsen dauerhaft auf niedrigem Niveau zu belassen. Diese Mitteilung bestätigte die Erwartungen vieler Experten. Sie gehen davon aus, dass die US-Notenbank im gesamten Jahr 2009 eine Nullzinspolitik betreiben wird.

Rekordtief im Dezember

Die Fed unter Leitung ihres Präsidenten Ben Bernanke hatte im Dezember den Leitzins auf ein Rekordtief von 1,0 Prozent auf eine Spanne von 0,25 bis 0,0 Prozent reduziert.


Quelle: t-online.de , dpa , dpa-AFX

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