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General Motors zahlt Staatshilfe zurück

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GM-Chef: Konzern hat staatliche Kredite zurückgezahlt

21.04.2010, 11:53 Uhr | apn, dpa-AFX, sky

Logo von General Motors.  (Foto: imago) (Quelle: imago)Logo von General Motors. (Foto: imago)General Motors nimmt weiter Fahrt auf. Der erst im vergangenen Jahr der Insolvenz entronnene Autohersteller hat seine Schulden beim Steuerzahler schneller beglichen als geplant. Schon jetzt hat der US-Autokonzern die staatlichen Kredite der US- und der kanadischen Regierung in Höhe von insgesamt 8,1 Milliarden Dollar zurückgezahlt. "Niemand war glücklich darüber, dass GM staatliche Kredite benötigte - weder die Regierungen noch die Steuerzahler und offen gesagt auch nicht das Unternehmen", schrieb Whitacre in einem Gastbeitrag, den das "Wall Street Journal" im Internet veröffentlichte.

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USA und Kanada stützten GM

Konzernchef Edward Whitacre wolle die Pläne am Mittwoch offiziell verkünden, hieß es in US-Medien. Whitacre hat zu einer Presseveranstaltung in ein Werk nach Kansas eingeladen. Der Konzern war im vergangenen Jahr mit einer neuen Struktur aus einem Insolvenzverfahren hervorgegangen und hat allein in den USA 52 Milliarden Dollar an staatlichen Mitteln erhalten, davon 6,7 Milliarden als Darlehen. Die kanadische Regierung gewährte einen Kredit in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar.

Totalumbau bei General Motors

Whitacre krempelt General Motors seit vergangenem Jahr um und kann einige Erfolge vorweisen. Zuletzt stiegen die Verkaufszahlen und die Verluste schrumpften. Im Gesamtjahr will Whitacre sogar Gewinn erwirtschaften. Die Tilgung der Schulden beim Staat hatte für den ehemaligen Telekommunikationsmanager stets höchste Priorität. Ende vergangenen Jahres hatte Whitacre mit der Rückzahlung begonnen.

GM will zurück an die Börse

Der Schuldenabbau gilt als Voraussetzung dafür, dass GM wieder an die Börse gehen kann. Im Zuge der Insolvenz war das Unternehmen mehrheitlich an die US-Regierung gefallen - im Gegenzug für 50 Milliarden Dollar an staatlicher Hilfe. Weitere Anteile halten Kanada, die Gewerkschaften und Altgläubiger.

Tilgung als Zeichen der Stärke

Eigentlich hat GM bis 2015 Zeit, das geliehene Geld zurückzugeben. Whitacre drückt jedoch seit geraumer Zeit auf die Tube, um die wiedererlangte Stärke von GM zu demonstrieren. Er wechselte große Teile des Managements aus, treibt die Entwicklung neuer Modelle voran und macht radikal Verlustbringer dicht wie die US-Marken Pontiac, Saturn oder Hummer.


Quelle: dpa-AFX , apn

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