22.03.2010, 12:52 Uhr | dpa
Medikamente belasten die Kassen der Krankenversicherungen immer stärker (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Die Union will einem Zeitungsbericht zufolge die Preise für Arzneimittel weitaus stärker senken als bisher von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) geplant. Gesundheitsexperten von CDU und CSU hielten Röslers Vorschläge zur Eindämmung der Arzneimittelkosten für völlig unzureichend und wollen energischer gegen das Preismonopol der Pharmaindustrie vorgehen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) unter Verweis auf ein Unions-Papier.
Darin schlagen die Fachleute mehrere Sofortmaßnahmen vor. So sollen drei Jahre lang die Preise für alle Arzneimittel eingefroren werden. Ist ein Medikamente deutlich teurer als im internationalen Vergleich, wolle die Union den Preis deckeln. Für patentgeschützte Arzneien soll der Zwangsrabatt steigen, den die Industrie den Krankenkassen gewähren muss.
Zudem wolle die Union die Hersteller zwingen, Geld für überteuerte Medikamente zurückzuzahlen. Der CSU-Sozialpolitiker Johannes Singhammer sagte, Medikamente müssten preisgünstiger werden, ohne dass sich die Versorgung der Bürger verschlechtere.
Während der Preisstopp so schnell wie möglich in Kraft gesetzt werden solle, wolle die Union den Zwangsrabatt auf die Arzneimittel erst Anfang 2011 erhöhen, von derzeit sechs auf 16 Prozent, hieß es. Das entspräche einem Einsparvolumen von 1,1 Milliarden Euro.
dpa
Der Geölte schrieb:
am 22. März 2010 um 17:42:13
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Arzneimittel
Die SEnkung der Arzneimittelkosten wäre schlecht und unverantwortlich. Es würde den angeschlagenen Pharmakonzernen schaden und
Arbeitsplätze kosten.
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Gertrud schrieb:
am 22. März 2010 um 10:30:11
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Arzneipreise
Die Senkung für Arzneipreise ist überfällig. Wann wird diese wirksam eingeführt. Entlastung bei Zuzahlungen für chronisch
kranke und somit Entlastung für Krankenkassen. Zuzahlungen sind schon ein Problem bei chronischer krankheit sowie die 10 € Praxisgebühr. Die Pharmaindustrie dagegen verdient an der Gier wie viele andere U/nternehmen auch. Zieht von den Unternehmen monatlich die Steuern ein. Dann ist schnelles Geld für den Staat vorhanden.
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Basplayer schrieb:
am 22. März 2010 um 07:49:47
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Arzneimittelpr.
Klar, ist ja Wahlkampf in NRW. Es ist erstaunlich immer wieder, zu hören, das unsere Politiker, egal von welcher Partei,
wissen was getan werden muss. " Wir müssen-wir wollen " hören wir seit Jahren. Da stellt sich die Frage, wann tun sie es endlich?
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