24.11.2010, 09:19 Uhr | oca, dpa
Der wirtschaftliche Aufschwung und die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sorgen weiterhin für eine stabile Verbraucherstimmung. Aus dem Konsumklimaindex der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) geht hervor, dass die Bundesbürger weiter optimistisch in die Zukunft blicken, aber nicht mehr mit ganz so hohen Einkommenszuwächsen wie in den Vormonaten rechnen. Entsprechend vorsichtiger planten sie größere Anschaffungen. So verharrte der aus drei Einzelindikatoren gebildete Konsumklima-Index für November bei 4,9 Punkten.
"Der fünfte Anstieg der Konjunkturerwartung in Folge belegt eindrucksvoll, dass die Verbraucher weiterhin an einen deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung in den nächsten Monaten glauben", betonte die GfK. Der entsprechende Indikator kletterte im Oktober um 2,5 Punkte auf nun 56 Zähler. Dies ist der höchste Wert seit Juli 2007.
Die Einkommenserwartung konnte von dieser Entwicklung allerdings nicht profitieren, wie die GfK einräumte. Der Indikator für die Einkommenserwartung rutschte um 9,2 Punkte auf das August-Niveau von 36 Punkten ab. Möglicherweise gehe dies auf Meldungen der vergangenen Wochen zurück, dass in den kommenden Monaten mit steigenden Strompreisen zu rechnen sei. Zudem hätten die Kommunen Gebühren- und Abgaben-Erhöhungen angekündigt.
Entsprechend verzeichnete die GfK auch eine sinkende Bereitschaft der Verbraucher zu größeren Anschaffungen. Der entsprechende Indikator (Anschaffungsneigung) sank im Oktober um 8,2 auf 22,5 Punkte. Dennoch liegt dieser Indikator immer noch deutlich über dem langjährigen Durchschnittswert. "Trotz dieses Dämpfers im Oktober bleiben insgesamt die Aussichten für eine weiterhin ungetrübte Konsumlaune gut", stellte die GfK fest.
Für das monatliche Konsumklima stützt sich die GfK jeweils auf Interviews mit 2000 Verbrauchern. Diese werden im Auftrag der EU-Kommission geführt. Der Konsumklima-Index der GfK wird seit dem Jahr 1980 erhoben.
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Quelle: dpa
Sigi schrieb:
am 1. November 2010 um 16:55:05
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Optimismus
Wer ist hier optimistisch? Die Energiepreise steigen, die Fahrpreise steigen, die Kassenbeiträge steigen, die
Versicherungsbeiträge steigen, Tababaksteuer wird erhöht, Grundsteuern werden erhöht - den Kommunen steht das Wasser am Halse, Theater gehen pleite, Kassenleistungen sinken, Mieten sollen steigen, Arbeitslosenzahlen gehen nicht runter (wer anderes erzählt will Optimismus verbreiten) usw.
Alles schon Wahlpropaganda oder was?
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Daywalker schrieb:
am 27. Oktober 2010 um 14:17:03
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@ Franz
Genauso ist es hier sind einige Möchtegerne am Kommentieren.
Fällt sofort auf Ihr Möchtegernschreiberlinge.
Ach ja @ Der Geölte,
wer schreibt das wir mehr Netto vom Brutto haben, lügt, genauso wie die FDP.
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Kiki schrieb:
am 27. Oktober 2010 um 13:05:57
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Optimismus
Thema: "GfK-Index: Deutsche weiter optimistisch. Aha, der Optimismus begründet sich wohl eher an der Banane. Die Realität
sdieht anders aus, verehrte Experten.
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