01.04.2011, 14:07 Uhr | AFP, oca
Bundesregierung will die Verluste auf höchsten 60 Euro begrenzen (Foto: ddp) (Quelle: ddp)
Auf die Betreiber von Spielhallen kommen schärfere Regeln zu. Die Bundesregierung plant für die mehr als 10.000 Einrichtungen, Gewinne und Verluste an Glücksspiel-Automaten zu begrenzen und in Kneipen maximal zwei Geräte zu erlauben, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Das Verbraucherschutzministerium will das Automatenspiel unattraktiver machen und der Spielsucht vorbeugen, so die Zeitung weiter.
Die Pläne sehen den Angaben zufolge vor, den zulässigen Höchstverlust von 80 auf 60 Euro pro Stunde zu senken, der durchschnittliche Verlust solle nur noch 20 statt bisher 33 Euro je Stunde betragen. Der Höchstgewinn solle von 500 auf 400 Euro reduziert werden. Darüber hinaus sollten die Geräte in den Kneipen "so gesichert werden, dass sie nicht von Jugendlichen bespielt werden können", zitiert die Zeitung aus dem Schreiben.
Mit den Auflagen bliebe die Bundesregierung jedoch hinter den Forderungen ihrer Drogen-Beauftragen Mechthild Dyckmanns (FDP) zurück. Sie verlangte, die Automaten ganz aus den Kneipen zu entfernen. Die Spielautomaten-Branche wertete die Vorhaben derweil als "heftige Einschnitte". Sie würden das Geschäft massiv erschweren.
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AFP, oca
Keule schrieb:
am 6. April 2011 um 09:46:02
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Spielothek
@ Bürger : Der Automatenaufsteller bezahlt pro Gerät 300€ Steuern fix.Egal wie
hoch die Umsätze sind.In Bayern sind die
Automaten sogar Steuerfrei oder waren es zumindest bis 2004.Wie´s heute ist kann ich leider nicht sagen.Also Gewinn macht nur der Automatenaufsteller.
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Keule schrieb:
am 6. April 2011 um 09:35:38
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Utopische Zahlen
@ jochenulm:Was war das denn für ein Automat???Ein Spiel dauert ca.15-20Sek
Kosten dafür 40Cent.Das sind 1,6€/Min.Das
sind pro Std 63,60€.@ gnilas:Ja Du
hast Recht,Automaten kann man für billiges Geld kaufen.Aber wenn man kein
"Auslesegerät" dazu hat bleibt der Automat nach ner gewissen Zeit stehen und
macht keinen Mucks mehr(.Das Al-Gerät liest die Spieledaten aus,Einnahme bzw Auszahlungen.In D gabs noch nie mehr als 2 Geräte in einer Kneipe,sonst wär´s ne Spielothek und keine Kneipe.
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Pfatzolisator schrieb:
am 3. April 2011 um 20:45:55
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So hart wirds schon nicht kommen...
...der allseits bekannte Demokratielandschaftspfleger Herr Gauselmann von den "Merkur"-Spielotheken wird
da schon mit ein paar strategisch gut plazierten "Spenden" für Abhilfe sorgen. Wenn man die Kommentare von diversen Daddelautomatensüchteln so liest, ist das auch in Ordnung so, man schauert bei dem Gedanken, was diese geistigen Tieftaucher anstellen würden, wenn sie Geld zur Verfügung hätten...!
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