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GM-Chef schließt Insolvenz nicht mehr aus

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GM-Chef schließt Insolvenz nicht mehr aus

06.04.2009, 08:10 Uhr | cs

Der neue GM-Chef Fritz Henderson steht unter Handlungsdruck (Quelle: Reuters) Der neue GM-Chef Fritz Henderson steht unter Handlungsdruck (Quelle: Reuters)General Motors (GM) schließt eine Insolvenz nach US-Muster nicht aus. Zwar ziehe der US-Autobauer eine andere Lösung vor, so der neue GM-Chef Fritz Henderson. "Aber wenn es ohne ein Insolvenz-Verfahren nicht geht, dann muss es eben über eine Insolvenz gemacht werden", sagte er in einem Interview mit dem TV-Sender NBC. Ausdrücklich fügte er hinzu, er favorisiere eine Sanierung "außerhalb eines Insolvenz-Verfahrens".

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60 Tage Schonzeit für GM

Die ums Überleben kämpfende Opel-Mutter steht unter Handlungsdruck. Präsident Barack Obama hatte dem schwer angeschlagenen Autobauer vor einer Woche 60 Tage Zeit gegeben, um einen Sanierungsplan vorzulegen. Dann könnten weitere Staatshilfen gezahlt werden. Sollte GM aber keinen tragfähigen Plan präsentieren, bliebe nur der Weg in die Insolvenz.

Blitz-Insolvenz: Tempo ist alles

Unterdessen kündigte der Autobauer bereits Notfallpläne für seine Europa-Geschäfte rund um Opel an. Die Verhandlungen mit mehreren europäischen Staaten wie etwa Deutschland über Finanzhilfen könnten womöglich nicht wie erhofft bis Jahresmitte abgeschlossen werden. Henderson hatte bereits am Freitag Spekulationen über eine "Blitz-Insolvenz" angeheizt. Das Verfahren müsse dann aber im Schnelldurchgang durchgezogen werden. "Tempo ist da alles."

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Quelle: dpa-AFX , t-online.de

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