GM und Magna: Das Zittern für Opel ist noch nicht vorbei (Foto: ddp)Der US-Autokonzern General Motors hofft trotz der wettbewerbsrechtlichen Bedenken der EU-Kommission weiter auf einen Verkauf von Opel an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna. Wie die Zeitung "Wall Street Journal" (WSJ) auf ihrer Website berichtete, bereitet sich GM dennoch auf ein mögliches Scheitern des Geschäftes mit Magna vor. Es gibt angeblich bereits einen alternativen Plan B.
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Werksschließungen in Deutschland
Plan B würde im Vergleich zu den Plänen von Magna tausende weitere Stellenstreichungen und die Schließung oder den Verkauf von mindestens einem deutschen Werk bedeuten, berichtet das "WSJ" unter Berufung auf informierte Kreise.
Regierungsverhalten nicht regelkonform
Trotz der Bedenken der Europäischen Union habe GM "nicht die Absicht, den Bieterprozess zu überdenken, der zum Verkauf der deutschen Tochter geführt hat", berichtete das "WSJ" weiter. Die EU-Kommission hatte zuvor erklärt, es gebe "deutliche Hinweise", dass die Unterstützung der Bundesregierung nicht den europäischen Wettbewerbsregeln entspreche. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes forderte die Bundesregierung auf, General Motors Gelegenheit zu geben, "das Ergebnis des Bieterprozesses zu überdenken".
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Vertrag sollte bereits unterzeichnet sein
Der Vertrag über den Kauf von Opel durch Magna hatte ursprünglich am Donnerstag unterzeichnet werden sollen. Deutschland hatte Opel Staatshilfen über insgesamt 4,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. 1,5 Milliarden Euro hat die Bundesregierung bereits als Überbrückungskredit gezahlt.