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GM will mehr Geld beim Börsengang

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GM will mehr Geld beim Börsengang einnehmen

16.11.2010, 12:14 Uhr | dpa-AFX, dapd

General Motors will höheren Aktienkurs durchsetzen (Foto: dpa) (Quelle: dpa)GM sieht sich im Aufwind (Foto: dpa)General Motors glaubt an eine starke Nachfrage nach seinen Aktien: Der US-Autobauer will beim bevorstehenden Börsengang einem Pressebericht zufolge mehr einnehmen als bislang geplant. Der Preis für die neuen Titel soll angehoben werden, schreibt das "Wall Street Journal" unter Verweis auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. Danach könnte der Ausgabepreis für die Aktien zwischen 32 und 33 US-Dollar (23,40 bis 24,20 Euro) liegen und damit deutlich oberhalb der bisherigen Spanne von 26 bis 29 Dollar.

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Starke Nachfrage nach GM-Aktien

Auch soll die Zahl der auszugebenden Aktien signifikant erhöht werden. Der Preis sollte dem Blatt zufolge am Montag festgelegt, aber frühestens am Mittwoch offiziell bekanntgegeben werden, schreibt das Blatt. Hintergrund ist dem Bericht zufolge eine hohe Nachfrage nach den Aktien des Autobauers, der nach dem Eingreifen des Staates nun wieder Gewinne schreibt.

Nachdem auch andere Unternehmen aus der Branche in den vergangenen Tagen gute Zahlen veröffentlichten, sei die Stimmung bei den Anlegern mit Blick auf Automobilwerte positiv, hieß es. Die Opel-Mutter General Motors wird voraussichtlich an diesem Donnerstag an die Börse zurückkehren. Die GM-Aktie sei siebenfach überzeichnet, meldete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf eine informierte Person.

Frohe Kunde für den US-Finanzminister

Mit der neuen Preisspanne könnte der US-amerikanische Staat mindestens 8,6 Milliarden Dollar aus dem Börsengang erlösen, das wäre 1,4 Milliarden Dollar mehr als bisher erwartet. Nach dem Börsengang wird der Anteil des Staates an GM bei geschätzt etwa 35 Prozent liegen und dürfte nach und nach verkauft werden.

Die Opel-Mutter GM war 2009 in der Krise mit 50 Milliarden Dollar vom Staat vor dem Aus gerettet worden. Nach dem erfolgreichen Insolvenzverfahren hat der Konzern inzwischen fast zehn Milliarden Dollar zurückgezahlt. Die US-Regierung besitzt im Gegenzug zu den gewährten Nothilfen rund 61 Prozent der GM-Aktien, weitere Anteile liegen bei Kanada und einem Gewerkschaftsfonds. GM würde dem US-Steuerzahler nach dem Börsengang noch 33 Milliarden Dollar schulden. Dieser Betrag soll später in weiteren Aktienverkäufen eingebracht werden.

Starke Zahlen von GM

Vergangene Woche hatte GM bekanntgegeben, dass der Konzern im dritten Quartal insgesamt einen Gewinn nach Steuern von zwei Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) erwirtschaftet hatte. Das ist fast so viel wie im ersten Halbjahr 2010 insgesamt. Dem einst größten Autohersteller der Welt kommen die Erholung auf dem US-Markt und gute Geschäfte in China zugute, wie das Unternehmen in Detroit mitteilte. Dagegen fielen wegen Opel in Europa Verluste an. Auch für das vierte Quartal rechnet GM mit einem positiven Ergebnis. Allerdings werde sich das Wachstum verlangsamen.



Quelle: dapd , dpa-AFX

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