
16.01.2012, 16:39 Uhr | Der Aktionär
Gold gehört zu den gefragtesten Rohstoffen (Quelle: imago)
Es wird eng: Erstmals seit drei Jahren könnte der Goldpreis einen Quartalsverlust erleiden. Und vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass für einige Experten das Ende des Goldbooms bereits beschlossene Sache ist. Vor allem der Rutsch unter die 200-Tage-Linie stellt nach deren Ansicht ein Verkaufssignal dar. Doch bei all der Schwarzmalerei sollten Anleger eines nicht vergessen: Am fundamentalen Umfeld hat sich nichts geändert. Noch immer befindet sich das Papiergeld – insbesondere der Euro – in einer Krise. Gold wird damit seine Funktion als sicherer Hafen weiter behalten.
Wie groß das Misstrauen der Anleger derzeit ist, lässt sich an einer Zahl ablesen: 291 Milliarden Dollar haben die US-Amerikaner in den vergangenen sechs Monaten bei ausländischen Geldhäusern abgezogen. Das entspricht einem Viertel des Gesamtvolumens.
Vor diesem Hintergrund erscheint es wahrscheinlich, dass der jüngste Kursrutsch bei Gold auch damit zu tun haben dürfte, dass Investoren – auch Banken – Anlagen liquidiert haben, bei denen sie noch im Plus lagen. Dazu dürften auch einige kurzfristige Spekulanten Gold als Versicherung gegen eine mögliche Dollar-Baisse gesehen haben. Da diese nicht eingetreten ist, dürften diese Spekulanten ihre Positionen ebenfalls aufgelöst haben.
Die australische Münzanstalt in Perth fertigt einen Schatz an, der 80 Zentimeter im Durchmesser misst und eine Reinheit von 99,99 Prozent aufweist. zum Video
Die großen Gold-ETFs jedenfalls verzeichneten keinen Abfluss. Im Gegenteil: Die zuletzt veröffentlichten Daten zeigen, dass die Bestände der ETFs auf ein neues Rekordhoch von 2360 Tonnen gestiegen sind. Die ersten Schnäppchenjäger sind offensichtlich schon auf den Plan getreten und nutzen die deutlich günstigeren Kurse.
Die Tiefzinspolitik der Notenbanken dürfte ein Übriges dazutun, dass sich der Goldpreis schnell wieder erholt. Durch sie sinken die Opportunitätskosten für Gold praktisch auf null. Anleger sind gut beraten, die aktuelle Schwäche als Chance zum Einstieg zu nutzen.
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Insbesondere für langfristig orientierte Anleger bietet sich beim Vorzeige-Goldunternehmen Goldcorp eine erstklassige Kaufgelegenheit. Die Gesellschaft ist nach Barrick Gold der zweitgrößte Goldproduzent Kanadas und gehört zu den am günstigsten produzierenden Goldförderern weltweit. Im laufenden Jahr dürften sich die Cashkosten auf Beiproduktbasis auf lediglich 185 Dollar je Unze belaufen.
Damit winkt Goldcorp eine Rekordmarge von mehr als 1500 Dollar pro Unze. Aber auch für die Zukunft ist das Unternehmen gut gerüstet. Vor Kurzem hat Goldcorp die Genehmigung für das Eleonore-Projekt erhalten. Bis 2015 will Goldcorp den Gesamtausstoß unter anderem dadurch um 60 Prozent steigern und die Vier-Millionen-Unzen-Hürde knacken.
Ein weiterer Wert, der unter den etablierten Goldunternehmen heraussticht, ist Yamana Gold (ISIN: CA98462Y1007). Die Aktie ist gerade auch im Hinblick auf die hervorragenden Wachstumsperspektiven mit einem 2012er-KGV von elf enorm günstig bewertet. Gleich vier neue Minen sollen bis 2014 die Goldäquivalent-Produktion kräftig nach oben schrauben und für satte Gewinne sorgen.
Anleger, die ihrem Depot eine spekulative Note beifügen wollen, kommen an Saracen Mineral (ISIN: AU000000SAR9) nicht vorbei. Der Wert notiert seit der Empfehlung des „Aktionär“ mehr als 100 Prozent im Plus, verfügt aber über weiteres deutliches Potenzial. Saracen will im kommenden Jahr 120.000 bis 130.000 Unzen Gold produzieren, bis 2015 soll sich der Ausstoß auf 250.000 Unzen rund verdoppeln. Demnächst steht eine neue Ressourcenschätzung an, die dem Wert weiteren Auftrieb verleihen dürfte. Mit einem 2012er-KGV von Fünf ist die Aktie ein absolutes Schnäppchen.
Anleger, die auf einen steigenden Goldpreis setzen wollen, kaufen sich einen Tracker. Dieser bildet die Entwicklung der Feinunze im Verhältnis 1:1 ab. Über Wechselkursrisiken zwischen Euro und Dollar brauchen sich Anleger mit dem Zertifikat von Goldman Sachs (ISIN: DE000GS72X24) keine Gedanken machen. Die Gebühr beträgt hierfür 3,5 Prozent pro Jahr.
Die aktuelle Korrektur eröffnet eine Reihe hervorragender Einstiegschancen. Je nach individueller Risikoneigung greifen Anleger bei einem der vier vorgestellten Investments zu.
Quelle: Der Aktionär , t-online.de
onkel schrieb:
am 28. Dezember 2011 um 14:16:54
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Gold
Und vergessen Sie nicht, daß zum wohle der Allgemeinheit die Goldbesitzer enteignet werden können.............
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BÖRNIE schrieb:
am 27. Dezember 2011 um 20:55:50
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ALDI od. LIDL
Was die wohl machen, wenn ich mit Krüger-Rand reinkomme und 5 Wägen voll
Fressalien haben will? Ich stell mir das voll krass
vor. Bin wahrscheinlich der 1.
seit Bestehen der Ketten -- also ab ins Guinnesbuch!
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el viejo schrieb:
am 27. Dezember 2011 um 15:01:13
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Gold
Lebensmittel und Waffen, sind mir eine angenehmere Vorsorge.
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