11.01.2012, 13:00 Uhr | dpa, t-online.de
Griechische Bürger bekommen die Auswirkungen ihrer am Abgrund taumelnden Wirtschaft zu spüren. Das zeigt sich auch im Gesundheitssektor. Die Apotheken haben ihre Außenstände von den Krankenkassen seit Monaten nicht mehr bezahlt bekommen. In der Konsequenz akzeptieren die Pharmazeuten nur noch Bargeld.
Rezepte aller Ärzte werden nicht mehr akzeptiert, weil die staatlichen Krankenkassen ihre Schulden bei den Apothekern seit Monaten nicht mehr bezahlt haben. Die Patienten müssen das Geld selbst vorstrecken und mit der Quittung dann zur Krankenkasse gehen, um es zurückzubekommen. Wegen des Geldmangels bei den Kassen dauert das aber in der Regel Monate oder sogar bis zu einem Jahr, berichteten griechische Medien.
"Wir bekommen schon ein Bild dessen, was uns bevorsteht, wenn wir endgültig pleitegehen", sagte Theodoros Ioannidis, Angestellter eines Pharmaunternehmens. Nach Ansicht der Apothekerin Ioanna Kimpezi ist ein Teufelskreis entstanden. Denn auch die Apotheker bekommen Medikamente nur noch gegen Bargeld vom Großhandel. Der wiederum muss selbst Bares zahlen, um die Arzneimittel von der Pharmaindustrie zu bekommen. "Uns bleibt keine andere Wahl, als Bargeld zu verlangen", sagte die Apothekerin.
Top-Ökonom Norbert Walter gibt Antworten auf die dringendsten Fragen. zum Video
Mittlerweile sind vor allem Medikamente gegen Bluthochdruck in Teilen von Athen knapp geworden. Rentner mit geringem Einkommen müssen sich mittlerweile Geld leihen, um ihre Medizin zu bezahlen. Der Bargeldzwang soll mindestens bis Freitag dauern. Dann wollen die Apotheker neu entscheiden, wie es im Streit um die Schulden der Krankenkassen weitergehen soll.
Der Newsletter bietet Ihnen die wichtigsten Meldungen aus der Welt von Wirtschaft und Geldanlage werktags kostenlos per E-Mail. Jetzt abonnieren!
Quelle: t-online.de , dpa
reini schrieb:
am 11. Januar 2012 um 17:20:12
(14)
(1)
Griechenland
Und was lernen wir daraus? Den kleinen kranken Trottel erwischt es voll,während die Bonzen sich einen Grinsen,weil keine
Regierung auf der Welt sich an ihre Klientel herantraut!!!!!!!!!!!!
mehr
Kommentar melden
ROLF schrieb:
am 11. Januar 2012 um 16:27:45
(6)
(21)
So, so, Medikamente gegen Bluthochdruck...
Da würde ich mal ziemlich böse sagen "Dann sollen sie halt nicht so viel Alkohol
(Wein und
Schnaps usw.) saufen! und ihre Unmäßigkeit beim Essen eindämmen, kurz: gesünder leben. Das vermindert den Blutdruck ganz bestimmt sehr schnell, meine ich. :-)
mehr
Kommentar melden
Asperger schrieb:
am 11. Januar 2012 um 16:25:03
(9)
(3)
Pleitegeier
Solange Ackermann & Co lächeln können, bzw. habe ich Sie noch nie betrübt gesehen kann es uns gar nicht schlecht gehen. Selbst
der US Präsident der eigentlich überhaupt nichts zu lachen hat, lächelt immer und der sollte man meinen hätte nichts mehr zu lachen. Solange die Lächeln haben wir nichts zu befürchten. Wir haben 2 Billonen Schulden wie soll man das jemals zurückzahlen? Da können wir nochmal 2 Billonen machen dann kommt ein Schuldenschnitt, das wahrs, schon kann man neue Schulden machen
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Für einen klaren Durchblick: Lese-
brillen, Komplettbrillen u.v.m. zu top Preisen! bei optikplus.de
Staats- und Regierungschefs be- kräftigen ihre Solidarität. zum Video