19.08.2011, 17:26 Uhr | dapd
EU-Währungskommissar Olli Rehn (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Im Streit um die von Finnland mit Griechenland vereinbarten Sicherheiten für ein neues milliardenschweres Rettungspaket der Euro-Länder und des IWF hat die EU vor übermäßigen Auflagen oder zusätzlichen Bedingungen gewarnt. Ein Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn sagte am Freitag in Brüssel, das sei nicht im Sinne einer raschen Umsetzung der Gipfel-Beschlüsse vom Juli. Die Euro-Länder hatten bei dem Gipfel eine Sonderregelung vereinbart, die Finnland nun für sich in Anspruch nehmen will.
Das zweite Hilfspaket für Athen müsse schnell auf den Weg gebracht werden, um Vertrauen an den Märkten zu schaffen, sagte der Sprecher. Zwar hätten die Mitglieder der Eurozone in ihren Beschlüssen vom 21. Juli unter Punkt neun, "wo angemessen" diese begleitenden Absprachen vorgesehen. Er verwies jedoch auf ein Schreiben von EU-Kommissionssprecher José Manuel Barroso Anfang August an die Staats- und Regierungschefs der 17 Euro-Länder, in dem dieser in dem Zusammenhang vor übermäßigen Beschränkungen und Bedingungen warnt.
"Bei diesen Änderungen sollte auch die Einführung übermäßiger Auflagen hinsichtlich zusätzlicher Bedingungen oder Besicherung der EFSF-Vergabe vermieden werden", zitierte der Sprecher aus dem Schreiben Barrosos, in dem dieser eine rasche Umsetzung der Gipfel-Beschlüsse fordert und eine Neubewertung des Euro-Rettungsfonds EFSF anregt.
Der Newsletter bietet Ihnen die wichtigsten Meldungen aus der Welt von Wirtschaft und Geldanlage werktags kostenlos per E-Mail. Jetzt abonnieren!
Ich denke, damit ist die Haltung der EU-Kommission in dieser Frage eindeutig", sagte der Sprecher. Die Mitglieder der Eurozone müssten nun beurteilen, ob die Abmachung zwischen Helsinki und Athen im Geiste der Beschlüsse ist. Die zuständigen Gremien des Europäischen Rates diskutierten bereits darüber, erklärte er.
Auch andere Euro-Länder könnten Sonderregelungen mit Griechenland beschließen. Bislang gebe es keine formellen Anfragen, sagte der Sprecher. Die Niederlande, Österreich, Slowenien und die Slowakei hatten erklärt, sie wollten für ihren Beitrag zu dem 109 Milliarden schweren Rettungspaket für Griechenland nun ebenfalls Kreditsicherheiten.
Quelle: dapd
Kritik schrieb:
am 21. August 2011 um 09:54:44
(3)
(0)
Griechenland / Sonderregelungen
Ich möchte nicht für die Schulden anderer einstehen. Jedes Land soll seine Schulden-Probleme alleine
lösen. Deshalb beenden der EU, bereinigen der allg. Schuldensituation und dann nachdenken, was zum Nutzen der Völker geschaffen werden könnte. Alle anderen Diskussionen sind Ablenkung, dienen zur Verwirrung und bringen uns nicht weiter. Verstehe auch nicht, warum die Politik so krampfhaft an diesem unglücklichen Gebilde EU festhält. Heere Vorsätze könnens wohl alleine nicht sein.
mehr
Kommentar melden
Bernd schrieb:
am 20. August 2011 um 18:26:01
(3)
(0)
Sonderregelungen
Fürchten diese unfähigen und überflüssigen Eurokraten allmählich um ihre
fürstlich bezahlten Jobs, daß Sie Warnungen
aussprechen müssen ?
Weg mit diesem Verbrecherpack und Euro !
mehr
Kommentar melden
walter schrieb:
am 20. August 2011 um 14:58:59
(1)
(0)
bonität
wie hieß noch die Ratingagentur,die Griechenland eine gute Bonität bescheinigte ?
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Für einen klaren Durchblick: Lese-
brillen, Komplettbrillen u.v.m. zu top Preisen! bei optikplus.de
Staats- und Regierungschefs be- kräftigen ihre Solidarität. zum Video