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Griechenland-Krise: Helmut Schmidt hält Euro nicht für gefährdet

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Schmidt: Griechenland-Pleite "kein existenziell gefährdendes Unglück"

06.10.2011, 09:17 Uhr | dpa

Für Altkanzler Helmut Schmidt wäre eine vorübergehende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands keine Katastrophe. Für die Griechen und alle anderen Europäer wäre es zwar "ein großes Unglück, aber kein existenziell gefährdendes Unglück", sagte Schmidt dem "Zeit-Magazin". Das gelte "sowohl für die wirtschaftlichen als auch die politischen Folgen eines solchen Bankrotts".

Schmidt sprach sich gleichwohl für die Rettung Griechenlands durch die Europäische Union (EU) aus. Bei einer Staatspleite würde das Vertrauen in die Gemeinschaft der 27 Mitglieder aus seiner Sicht weiter schwinden. "Dieser politische Preis wäre zu hoch. Deshalb müssen die Staaten der Europäischen Union Griechenland helfen." Schmidt forderte Unternehmensinvestitionen in dem Mittelmeerland.

Vergleich mit Deutschland

Mit Blick auf die wirtschaftliche Hilfe, die Deutschland nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges von den USA und Frankreich erhielt, sagte Schmidt: "Im Verhältnis zur damaligen Lage Deutschlands und zur Hilfsbereitschaft dieser Länder, die wenige Jahre zuvor noch unsere Kriegsfeinde gewesen waren, ist das gegenwärtige griechische Problem ein minores (geringes, Anm. d. Red.) - und der Teufel soll die europäischen Regierungschefs holen, wenn sie es nicht fertigbrächten, Griechenland zu retten!"

Moody's stuft Italiens Bonität herab

Unterdessen verliert Italien verliert weiter an Vertrauen bei den internationalen US-Ratingagenturen. Moody's senkte die Bonitätsnoten für lang laufende italienische Staatsanleihen gleich um drei Stufen von Aa2 auf A2. Außerdem deutete das Unternehmen an, dass weitere Herabstufungen drohen könnten, denn der Ausblick sei negativ. Die Börsen in Europa zeigten sich davon am Mittwoch noch unbeeindruckt, sie tendierten meist höher.

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Quelle: dpa

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Kommentare (22)

zum Forum

Thema: "Griechenland-Krise: Helmut Schmidt hält Euro nicht für gefährdet"

Klausi schrieb: am 9. Oktober 2011 um 11:59:22
(5) (1) Grichenland
Die Grichen bekommen immer mehr Geld da in den Köpfen der Politiker nichts drinn ist auser man müsse das Land vor der Pleite
Retten, und das ende wird sein die können ihre Schulden nicht zurückzahlen und wir steuerzahler müssen dafür unseren Kopf hinhalten und unsere Kinder und Enkel werden noch dafür zahlen, es kommt noch so weit das wir selbst noch Pleite gehen aber wir Steuerzahler und Wähler sind ja selbst daran Schuld wir Wählen diese Unfähigen Politiker immer wieder.
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Bibel schrieb: am 7. Oktober 2011 um 02:24:45
(3) (1) Griechnland krise Helmut Smidt
Hate ich getraumt oder ist das so ?Angela Merkel hörte ich sagen ,Die Griechen sind pleite durch die schuld
der FDP,Die FDP hat eerst die Griechenland pleite erbei geredet Und danach waren die noch so blöde und haben das Retüngspaket mit mehrheit zugestimt.Also liebe wäler und bürger es ist nicht meine schuld das die Griechen pleite sind ,das sint die Griechen selbst.Und noch was wen die FDP ales gewust haben solte warum haben die zugestimt ?Mit sehr angenehme und freundlichen grüssen.
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Kalle schrieb: am 6. Oktober 2011 um 19:50:05
(7) (0) Teufel
Der Teufel kann sich jetzt schon startklar machen. Die europäischen Regierungschefs bekommen das nicht hin.

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