21.02.2012, 09:57 Uhr | dpa-AFX
Das Rettungspaket für Griechenland ist seit der Nacht beschlossene Sache. Doch nun stellt sich der Internationale Währungsfonds (IWF) quer und macht seine Beteiligung von neuen Kriterien abhängig.
Voraussetzung für einen "bedeutsamen" Beitrag zu den geplanten 130 Milliarden Euro seien neben Reformen in Griechenland auch "zusätzliche Maßnahmen wie zum Beispiel die korrekte Schaffung eines ordentlichen Schutzwalls", sagte die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde in Brüssel.
Damit wiederholte Lagarde ihre Forderung, dass die Europäer den Euro-Krisenfonds aufstocken müssen. Aus Sicht der Amerikaner reicht das Volumen nicht aus, um die Schuldenkrise nachhaltig zu lösen. In dem derzeit laufenden Rettungsfonds EFSF sind von den 440 noch 250 Milliarden Euro Restmittel übrig. Er wird im Sommer vom ständigen Krisenmechanismus ESM abgelöst, der 500 Milliarden Euro umfasst. Die Staats- und Regierungschefs wollen beim EU-Gipfel am 1. und 2. März über eine Aufstockung beraten.

Top-Konditionen ab dem ersten Euro: Finden Sie hier das beste Tagesgeldkonto.
Am ersten Paket für Athen hatte sich der IWF zu etwa einem Drittel beteiligt. Lagarde stellte eine Entscheidung des IWF für März in Aussicht.
Auch Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker sprach sich für eine Aufstockung des Krisenfonds ESM aus. "Ich gehe davon aus, dass die Regierungen vereinbaren werden, die Kapazität auszuweiten", sagte Juncker. Deutschland lehnt dies bisher strikt ab.
Finden Sie den günstigsten Stromanbieter aus Ihrer Region. Daten eingeben und vergleichen.
Der Internationale Bankenverband (IIF) hat den mit dem Hilfspaket vereinbarten Forderungsverzicht aller Gläubiger als "unverzichtbaren Teil" der Bemühungen um eine Sanierung der Staatsfinanzen bezeichnet. In einer Erklärung des Verbandes heißt es, es handele sich "um die bisher größte Umstrukturierung von Staatsschulden". Das bisher noch nie dagewesene Paket zur Umschuldung spiegele "die außergewöhnlichen und einzigartigen Umstände" des Falles Griechenland wider. Der Verband empfahl allen Investoren eine "sorgfältige Prüfung" des Angebots zum Umtausch alter Anleihen in neue.
Sie suchen einen neuen Job? Finden Sie den passenden Job aus fast 60.000 Stellenangeboten. Jobsuche starten
Quelle: dpa-AFX
Fuchsi schrieb:
am 22. Februar 2012 um 10:35:44
(2)
(1)
Griechenland, Banken
Griechenland hat man keinen Gefallen getan mit dem Euro, da hat Geba völlig recht! Schröder und die SPD hat das zu
verantworten. Steinbrück
SPD hat mit der HRE weitere 100 Mia. Garantien "verballert" völlig sinnlos, wie sich jetzt wieder zeigt (siehe Island). Gleichzeitig haben die unsozialen Hartz Reformen von Schröder und seine MiniJobs uns geschadet. Helmut Schmidt was machen die mit Deiner guten alten SPD???
mehr
Kommentar melden
geba schrieb:
am 21. Februar 2012 um 17:27:37
(7)
(1)
Griechenland
Tatsache ist, dass Griechenland, Italien, Portugel und Spanien pleite sind, weil die immer schon pleite waren.Nur durch unsere
Euro (DM) konnten sie noch weitere Schulden dazu anhäufen.In sehr naher Zukunft wird das Finanzsystem vollständig zusammenbrechen und Notstandsgesetze oder ein Krieg wird kommen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
mehr
Kommentar melden
Demokrat schrieb:
am 21. Februar 2012 um 16:57:30
(10)
(0)
IWF stellt weitere Beingungen
Die EZB gibt rd. 500 Mil. für die Banken damit diese die Kredite an die Industrie etc. geben. Stattdessen
kaufen dieser Anleihen maroder Staaten -u,a, höhere Gewinnspanne. So war es auch mit G. -Die Lawine wird immer größer und die Politik fördert dies. Der Steuerzahler steht dafür ein. Das ist System um die Staaten in der EU weiter abhängig zu machen und dann die EU als Gewaltgebilde durchzusetzen. Sehe kenen anderen Grund für dies Verhalten. Dummheit ist es jedenfalls nicht.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Für einen klaren Durchblick: Lese-
brillen, Komplettbrillen u.v.m. zu top Preisen! bei optikplus.de
Verpatzter Börsenstart ist der Grund für die Sammelklage. zum Video