07.03.2011, 11:42 Uhr | oca, dapd, AFP
Raus aus dem Euro. Experten empfehlen Griechenland zur Drachme zurückzukehren (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Die Griechenland-Pleite wird offenbar immer wahrscheinlicher. Nach Ansicht des europäische Sachverständigenrates EEAG wird Athen seine Haushaltsprobleme nicht in den Griff bekommen. Das hoch verschuldete Land könnte spätestens 2013 neue Rettungshilfen brauchen, schreibt die Gruppe von Ökonomen um den Präsidenten des Münchner ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, in ihrem Bericht, so die "Süddeutschen Zeitung" (SZ). Die Wirtschaftsexperten glauben, dass nur eine Rückkehr der Drachme die Griechen retten kann.
Der eingeschlagene Sparkurs in Griechenland reiche nicht aus, heißt es in dem Bericht in der "SZ". Die Krise des Landes werde noch immer unterschätzt, so die Forscher. Griechenland werde nach Auslaufen des Rettungspakts wohl nicht in der Lage sein, sich über den Markt zu refinanzieren. Die griechische Regierung hatte bislang stets betont, sie werde "jeden Cent zurückzahlen" und spätestens 2014 damit beginnen, den Schuldenberg abzutragen.
Doch laut Sachverständigenrat reichten die Einschnitte noch immer nicht aus. Das Gremium empfehle als Option gar den Ausschluss des Landes aus der Euro-Zone. Wolle die EU ihr Rettungspaket nicht mit jahrelangen Transfers ausdehnen, blieben neben einem Schulden-Moratorium nur zwei Lösungen: Die Rückkehr des Landes zur alten Währung Drachme oder eine beispiellose Radikalkur, die auch niedrigere Löhne auf breiter Front einschließe.
Führende Banken gäben die Hoffnung auf eine volle Rückzahlung der Schulden bereits auf. Nach Einschätzung von Thomas Mirow, Chef der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, ist eine Umschuldung Griechenlands unumgänglich. "Es ist zu bezweifeln, dass Griechenland eine Schuldenquote von mehr als 150 Prozent dauerhaft tragen kann", sagte Mirow der Zeitung. "Die Märkte preisen eine Umschuldung schon seit längerem ein", sagte er weiter. "Damit das Land seine Probleme überwinden kann, sollte die Quote auf 100 Prozent gesenkt werden."
Demnach müsste der Schuldenerlass womöglich sogar höher ausfallen als 30 Prozent. Derweil wachse die Sorge, dass nach Griechenland und Irland auch Portugal Hilfen der europäischen Partner in Anspruch nehmen müsse. "Ich glaube, dass Portugal Hilfe braucht, um seine Schuldenprobleme zu lösen", sagte Mirow weiter.
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Quelle: AFP , dapd
Sparkurti schrieb:
am 25. Februar 2011 um 05:28:09
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Griechenland sollte zurück zur Drachme
Fragt Doch mal Herrn Gerhard Schröder oder Hans Eichel, was Sie sich dabei dachten, als Sie den
Griechen den Euro hinterher getragen haben. Der Amtseid, "...Schaden vom deutschen Volk abwenden..." wurde gebrochen! SPD, macht das mal so gründlich wie beim Guttenberg!
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ich habe wut im Bauch schrieb:
am 24. Februar 2011 um 20:41:49
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Griechenland
Oiese Griechen sollen noch mehr stress zu hause machen dann sind die noch schneller weg und dann bricht alles aus ein ander. mit
der eu und dann bin ich Glücklich.
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Theodor schrieb:
am 24. Februar 2011 um 16:47:44
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Staatspleite
Die seinerzeitige griechische Regierung hatte sich den Zugang zum Euro mit falschen Zahlen erschlichen. Ein klarer Fall von
Betrug. Zum Schutz der Bürger in anderen EU-Ländern muß Griechenland den Euro verlieren und die Mitgliedschaft
sollte bis zur Haltskonsolidierung ausgesetzt werden. Dieses Exempel hätte eine abschreckende Wirkung. Mit einem Währungsschnitt kämen die Griechen am Schnellsten auf die Beine.
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