19.09.2011, 16:37 Uhr | t-online.de - mash
Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland hat minimal abgenommen. Laut einer Studie der Wirtschaftsauskunftei "Bürgel Wirtschaftsinformationen" haben 68.818 Bundesbürger im ersten Halbjahr 2011 Insolvenz angemeldet, das sind rund 0,9 Prozent weniger als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Lesen Sie, wo es die meisten Privatinsolvenzen gab, wo der Anstieg am stärksten war und wer am besten gewirtschaftet hat.
"Aktuell bewegen wir uns bei den Privatinsolvenzen nahezu auf dem Rekordniveau des Vorjahres", sagte Dr. Norbert Sellin, Geschäftsführer der Hamburger Auskunftei. Dementsprechend rechnen die Experten für das Gesamtjahr mit 138.000 bis 140.000 Privatinsolvenzen - diese Zahlen entsprechen dem Rekordhoch von 2010 (139.110 Privatinsolvenzen).
Vor allem Niedriglohnempfänger, alleinerziehende junge Frauen und neuerdings auch immer mehr Senioren tappen in die Schuldenfalle. Die Hauptursachen: dauerhaftes Niedrigeinkommen, gescheiterte Selbstständigkeit, mangelnde Finanzerfahrung, Arbeitslosigkeit, Trennung und Scheidung.
Die meisten Schuldner leben in Nordrhein-Westfalen (15.996 Fälle), Niedersachsen (8725), und Bayern (7594). Kein Wunder: Dies sind auch die einwohnerstärksten Bundesländer. "Aussagekräftiger als diese absoluten Zahlen sind die relativen Zahlen", erläuterte Oliver Ollrogge, Pressesprecher von "Bürgel Wirtschaftsinformationen" im Gespräch mit t-online.de/wirtschaft.
Letztere beziehen sich auf die Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner in den Bundesländern - und zeichnen ein anderes Bild: Die meisten Pleitiers pro 100.000 Einwohner leben in Bremen (162 Fälle), Hamburg (119), Niedersachsen (110) und Schleswig-Holstein.
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Der Bundesdurchschnitt liegt bei 84 Fällen je 100.000 Einwohner. Deutlich darunter liegen die südlichen Bundesländer: In Bayern gibt es die wenigsten Privatinsolvenzen zu vermelden (61 Fälle), knapp dahinter folgt Baden-Württemberg (62), und auch Thüringen (74), Sachsen (77) und Hessen (82) unterbieten den Bundesdurchschnitt.
Interessantes Detail: Zwar nahm die Anzahl der Privatpleiten im Bundesdurchschnitt ab - aber die Entwicklung in den einzelnen Ländern zeigt enorme Unterschiede: In vier der 16 Ländern stieg die Anzahl der Insolvenzen an, allen voran in Hamburg. Die Hansestadt meldete laut der Studie 15,5 Prozent mehr Pleiten als im Vorjahr. In Sachsen hingegen nahm die Anzahl der Pleiten am meisten ab: der Freistaat verzeichnete 7,8 Prozent weniger Insolvenzen als im ersten Halbjahr 2010.
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Quelle: t-online.de
Konsol schrieb:
am 19. September 2011 um 19:35:18
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Priwatinsolvenz
Ja das ist richtig, wenn man Arbeiten geht versucht man sein Leben in Grif zu halten, doch da kommt der Stadt und nimmt dir
alles ab,weil Grichen und Sozialschmorotzer Geld brauchen und so kommt das die eigene Kinder und Familie zurück steken müssen
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Kalle schrieb:
am 19. September 2011 um 19:35:16
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Kaufen,kaufen,kaufen
ich habe noch gelernt das man sich erst was kaufen kann, wenn das Geld dafür da ist. Aber schon 14 jährige müssen ja
iPhones haben mit Flatrate und schicke Markenklamotten aber Schuld sind die Banken, wie kann man einen Azubi der 300,400 oder 600 € monatlich bekommt Kredite bewilligen, aber wenn ich mit 60 einen für 30000€ haben will schauen die doof aus der Wäsche
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Schlonz schrieb:
am 19. September 2011 um 19:33:04
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Kaum Varianz
Aeh Leute, das hier ist Non-News... der Unterschied ist gerade mal zwischen 80 und 100 pro 100.000, also kaum Varianz... Dass
das Einkommensniveau im Norden etwas geringer ist, duerfte bekannt sein, oder?
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