02.06.2008, 18:16 Uhr | AFP / T-Online
...und Erwachsene ebenso! (Bild: Imago) Der Bonner Gummibärchen- Produzent Haribo zeigt dem reichsten Mann der Welt, US-Finanzinvestor Warren Buffett, die kalte Schulter. "Wir haben keine Absicht, irgend etwas zu verkaufen", sagte Firmensprecher Marco Alfter dem "Tagesspiegel". "Eher kaufen wir dazu." Buffett hatte jüngst bei seiner Deutschland-Reise erklärt, er wolle bei deutschen Familienunternehmen einsteigen. Zuletzt war es zu Spekulationen über die Zukunft von Haribo gekommen, weil der Firmenchef und Teilerbe Hans Riegel 85 Jahre alt und kinderlos ist.
"Derzeit keine Namen"
Haribo aber ist nach eigenem Bekunden an fremdem Geld nicht interessiert. "Wir sind Weltmarktführer bei Fruchtgummi und Lakritz, wir brauchen keine Hilfe", sagte Alfter dem "Tagesspiegel". Nach seinen Angaben lag der Umsatzzuwachs 2007 erneut im hohen einstelligen Prozentbereich. Wer Riegel an der Konzernspitze nachfolgen soll, ist noch immer ungeklärt. "Es ist alles möglich", sagte Alfter der Zeitung: "Es gibt derzeit aber keinen Namen." Den Nachfolger soll die Stiftung suchen, in die Hans Riegel seinen 50-Prozent-Anteil an dem Unternehmen eingebracht hat.
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