09.02.2012, 19:28 Uhr | dpa-AFX, dpa
Obwohl der US-Lebensmittelmulti Pepsi im vergangenen Jahr einen Milliardengewinn eingefahren hat, fährt das Unternehmen im Konkurrenzkampf mit Coca-Cola jetzt einen massiven Sparkurs: Rund 8700 Mitarbeiter müssen gehen.
Das sind etwa drei Prozent aller Beschäftigten. Unklar ist, ob auch die Mitarbeiter hierzulande betroffen sind. Die PepsiCo Deutschland GmbH äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht. Nach letzten Angaben beschäftigt die Tochterfirma rund 500 Menschen.
Der US-Mutterkonzern hatte erklärt, dass 30 Länder von den Einschnitten betroffen seien, aber keine Einzelheiten genannt. Bis zum Jahr 2014 sollten weltweit insgesamt 1,5 Milliarden Dollar - 1,1 Milliarden Euro - eingespart werden, hieß es.
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Das eingesparte Geld soll unter anderem in mehr Werbung und Marketing gesteckt werden. Alleine in diesem Jahr steigt dieser Posten um bis zu 600 Millionen Dollar, wobei das meiste Geld in den hart umkämpften US-Markt fließt. Auch die Pepsi-Aktionäre sollen ihren Teil des Geldes abbekommen durch eine höhere Dividende und einen Aktienrückkauf.
"2012 wird ein Jahr des Umbaus werden", betonte Konzernchefin Indra Nooyi. Pepsi muss sich nicht nur gegen Coca-Cola durchsetzen, sondern auch gestiegene Rohstoffkosten verdauen. In diesem wirtschaftlichen Umfeld sei es nicht möglich, einfach die Preise für Pepsi-Produkte im gleichen Maße zu erhöhen, erklärte der Konzern. "Wir mussten einige harte Entscheidungen treffen", sagte Finanzchef Hugh Johnston.
Es ist allerdings nicht so, dass Pepsi derzeit schlecht dastünde: Im vergangenen Jahr stieg der Gewinn um zwei Prozent auf unter dem Strich 6,4 Milliarden Dollar (4,8 Milliarden Euro). Der Umsatz legte um 15 Prozent auf 66,5 Milliarden Dollar (50 Milliarden Euro) zu, was allerdings auch an der Übernahme zweier wichtiger nordamerikanischer Abfüllbetriebe lag.
Coca-Cola war jedoch noch rasanter gewachsen. Das hatte den Druck auf Pepsi erhöht. Die Aktionäre schienen aber nicht überzeugt, dass die jetzt verkündeten Einschnitte ausreichen, um Pepsi in ein bessere Position zu bringen. Die Aktie fiel im Tagesverlauf um fast vier Prozent.
PepsiCo, wie der Konzern vollständig heißt, ist anders als Coca-Cola kein reiner Getränkeproduzent. Das Unternehmen produziert neben der bekannten Cola auch Fruchtsäfte (Tropicana), Eistee (Lipton), Snacks (Lay's, Doritos) und Frühstücksflocken (Quaker Oats).
Quelle: dpa , dpa-AFX
Pepine schrieb:
am 9. Februar 2012 um 20:27:58
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hart
Das sind dann wieder fast 9000 Menschen ohne Arbeit und entsprechendem Einkommen. Hoffentlich können wenigstens die 500 Stellen in
Deutschland gerettet werden. Je weniger Arbeitnehmer mit geregeltem Einkommen, desto weniger Konsum. Muss man einfach 'mal so sehen. Da nützt auch mehr Werbung und entsprechendes Marketing nichts.
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ron schrieb:
am 9. Februar 2012 um 20:17:16
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Pepsi
mal sehen wie lange es noch gut geht in Deutschland am ende Harz 4 für alle nur wer so dann die Beiträge zahlen ach es gibt ja noch
die unkündbaren Beamten
achne die zahlen ja nix ein....... super Deutschland super Deutschland auf in die zukunft!!!!!
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Kenner schrieb:
am 9. Februar 2012 um 19:07:57
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Jobs weg !
Wenn ich hier lese,daß ausser Pepsi noch Unternehmen wie Siemens,Kraft,IBM,Osram usw.Tausende Jobs streichen,dann können wir uns
ja warm anziehen.Immer mehr verlieren ihren Job (ich habe meinen diese Woche verloren),es geht nur um die Oberen,die immer mehr Geld wollen.Der dumme einfache Bürger steht da und wundert sich:Wo bleibe ich ? Na ja,sollen andere arbeiten,ich habe nach 25 Jahren ehrlich gesagt schon die Schnauze gestrichen voll von unserem Staat............usw........zensiert
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