17.09.2011, 09:13 Uhr | dpa
Kurt Meier und Uwe Glinka trafen sich bei einer Arbeitslosen-Maßnahme (Quelle: dpa)
Thilo Sarrazin, früher Finanzsenator in Berlin, wurde für seine Menüvorschläge für Hartz-IV-Empfänger heftig kritisiert. Kurt Meier und Uwe Glinka dagegen werden ihre Kochtipps aus der Hand gerissen. Der Unterschied: Die beiden wissen, wovon sie reden.
Ihr Briefkasten quillt über, der Terminkalender ist dicht. Seit die ehemaligen Hartz-IV-Empfänger Kurt Meier (57) und Uwe Glinka (56) vor drei Jahren das günstige Einkaufen und Kochen zu ihrem Beruf gemacht haben, haben sie eine rasante öffentliche Karriere hinter sich. Mit ihren Ratgebern für Arme waren die Männer aus dem Kreis Lüneburg in Niedersachsen bereits in etwa 30 Fernsehsendungen zu Gast.
Insgesamt 100.000 Exemplare ihrer Spar-Ratgeber sind schon verkauft. Mit Titeln wie "Das Familiensparkochbuch" oder "Richtig feiern (fast) ohne Geld" ist die Zielgruppe klar: Menschen, die sparen wollen oder müssen. "Es werden immer mehr, die mit ihren Einkünften nicht auskommen. Das sind längst nicht mehr nur Hartz-IV-Empfänger", sagt Kurt Meier.
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Meier und Glinka, die als Informationselektroniker und Autoverkäufer vor Jahren arbeitslos wurden, wollten sich trotz Hartz IV nicht unterkriegen lassen. Nachdem sie sich bei einer Arbeitslosen-Maßnahme kennengelernt hatten, machten sie gemeinsam aus der Not eine Tugend. Sie wollten beweisen, dass man sich mit Selbstgekochtem einen Monat von dem wenigen Geld ernähren kann, das einem zur Verfügung steht.
Und es gelang: Bei den Landfrauen sammelten die beiden Rezepte für preisgünstige Mahlzeiten für ihre erste Broschüre. Mit Block und Bleistift zogen sie dann monatelang durch die größten Discounter und verglichen die Preise der notwendigen Lebensmittel. "Das Besondere an unseren Kochbüchern ist, dass man immer von vornherein weiß, was ein Menü kosten wird", betont Glinka.
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Eine Einladung von Günther Jauch, als der noch "Stern TV" moderierte, brachte ihnen den Durchbruch. "Wir hatten damals kein Geld, die Broschüre drucken zu lassen und haben sie kostenlos auf die Homepage von "Stern TV" gestellt", berichtet Meier. 1,5 Millionen Menschen luden sich daraufhin die 30 Tagesrezepte für eine ausgewogene Ernährung herunter, deren Kosten dem Hartz-IV-Regelsatz pro Tag entsprechen. Der Erfolg ermunterte die Autoren, sich Geld für den Druck zu leihen.
Längst haben die beiden Spar-Profis ihre Recherchen auf alle Lebensbereiche ausgeweitet. Eine neue Broschüre, in der die günstigsten Anbieter von Drogerieartikeln im Vergleich aufgelistet sind, ist im Eigenverlag erschienen. Weitere Ratgeber zum Sparen im Haushalt sind in Arbeit.
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Quelle: dpa , t-online.de
annabella schrieb:
am 24. Oktober 2011 um 20:28:21
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Hartz 4
Ich bin schon im Rentenalter und kenne die Situation, aus Grundnahrungsmitteln gesunde und scmackhafte Mahlzeiten zuzubereiten.
Fazit: Es ist möglich. Aus diesem Grunde interessieren mich die Bücher der Autoren. Man sollte den beiden Autoren nicht ihre positiven Ideen , die sie umgesetzt haben, zum Vorwurf machen, wenn die Wurzel des Übels (Armut) woanders liegt.
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MANANA schrieb:
am 24. September 2011 um 11:52:38
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H4 Familien
ich sehe tägl.H4 Familien wo bereits die Großeltern im Sozialamt ,dann die Eltern(heute ca 55 Jahre)mit ihren erwachs.Kindern
im H4 sich eingerichtet haben,alle gesund,keiner von denen hat je etwas gearbeitet,aber alle weiblichen d.Familie haben mehrere Kinder, d.Familien stehen tägl.mittags im Discounter essen dort Mittag 5 x Portionen zu je 3€,das ist asozial,u.hoffentlich Ausnahmen bei H4,die sollte man zur Arbeit zwingen,jeden Bordstein auf d.Strasse putzen, ansonsten kein Geld v.Staat
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NA NU schrieb:
am 24. September 2011 um 11:37:59
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hasufel schrieb lieber Joker
ist ja schön wenn man einen Garten hat u.den neben der Arbeit bearbeiten kann,leider hat u.kann das nicht
jeder,schon gesundheitl.aber du hast recht viele arbeiten voll u.haben am Ende weniger als die mit H4,das kann nicht sein also Mindestlohn endl.einführen u.nach Tarif zahlen zur Pflicht f.d.Arbeitgeber MW St neu auflegen unsinige Kürzung d.Hotelsteuerzurückfahren,
Gesundheitskassen zusammenlegen,unsinnige Bauten(siehe Schwarzbuch)nicht zulassen,usw.da spart d.Staat auch Geld
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