25.03.2010, 12:32 Uhr | dpa, t-online.de
Privileg wird an Whirlpool verkauft (Foto: dpa)
Die Hamburger Otto-Gruppe verkauft die vom insolventen Versandhändler Quelle übernommene Marke Privileg an den amerikanischen Haushaltsgerätehersteller Whirlpool. Das teilte die Versandhandelsgruppe Otto-Group in Hamburg mit. Otto gehe eine strategische Partnerschaft mit Whirlpool ein und habe sich die alleinigen Rechte für den Vertrieb der Privileg-Geräte in Deutschland und Österreich gesichert, sagte Unternehmenssprecher Thomas Voigt.
"Damit wird die Marke Privileg zur Mitte des Jahres wiederbelebt." Der Verkauf an Whirlpool steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte Voigt.
Versandhändler Quelle, zu dem auch die Marke Privileg gehörte, wurde eines der bekanntesten Opfer der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr. Das Unternehmen gehörte zu insolventen Warenhausgruppe Arcandor, das bereits Mitte 2009 um seine Existenz rang und verlor. In einer beispiellosen Aktion hatte man zuvor noch versucht, zumindest Quelle vor der Insolvenz zu retten. Ohne Erfolg: Ende 2009 stellte Quelle den Handel mit Waren gänzlich ein. Kurz nach der Pleite von Quelle sicherte sich Konkurrent Otto die Namensrechte der Arcandor-Tochter und startete unterdessen den Versuch, der Marke neues Leben einzuhauchen.
dpa, t-online.de
Rene schrieb:
am 24. April 2012 um 16:52:57
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ebi schrieb: Privileg
Nein evi, das ist keine Firma, sondern ein Markenname von Quelle. Eingekauft wurde in ganz Europa wobei die geschulten
Einkäufer genau auf Qualität und die Einhaltung der elektrischen Normen achteten. Mit Schrott kann man in diesem Handel keine Geschäfte machen und Quelle ging aus ganz anderen Gründen in die Insolvenz. Meine Privileggeräte laufen schon seit langen Jahren und wenn möglich, werde ich auch weiterhin solche Privileggeräte kaufen. Man kann auch etwas schlecht reden, wie so oft.
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paul schrieb:
am 26. März 2010 um 21:42:48
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Privileg - BOGI
Hi Bogi, selbstverständlich kann man Privileg mit asiatischem Billigschrott vergleichen. Nur so kann man Unterschiede und
Gemeinsamkeiten feststellen. Und wenn Du alles bis zur letzten Schraube kennst, bist Du auch durch Vergleich zu Deinem Urteil gelangt, dass die Produkte nicht gleichwertig oder nicht gleichzusetzen sind, oder?
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lönni schrieb:
am 26. März 2010 um 10:17:20
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Privileg
an Ebi und Harry, Privileg war nur der Markenname von Quelle, die Geräte wurden von verschiedenen Herstellern zugekauft. Bei
Großgeräten waren das in erster Linie aus dem Electrolux-Konzern sowie von gorenje in Slowenien, beides keine schlechten Hersteller. Von beiden Unternehmensgruppen wird nichts in China hergestellt, wohl aber in "ganz" Europa. Wie auch von der Bosch Siemens Hausgeräte-Gruppe. Ob in der Zukunft von diesen Unternehmen Werke in China geplant sind bleibt abzuwarten.
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