25.10.2011, 15:38 Uhr | dpa
Mit dem Einsetzen der kalten Jahreszeit klettern die Heizölpreise neuen Rekordhöhen entgegen. Preisportale im Internet meldeten einen bundesweiten Durchschnitt von mehr als 87 Euro für 100 Liter Heizöl - bei Abnahme von 3000 Litern. Abgesehen von ein paar Tagen im April dieses Jahres ist das der höchste Stand seit Juli 2008.
Vor gut drei Jahren war der Heizölpreis in die Nähe der 100-Euro-Marke gestiegen. Der Hamburger Energie-Informationsdienst EID führte das hohe Preisniveau auf die steigende Nachfrage der Haushalte zurück. Für Mieter drohen damit im kommenden Jahr kräftige Nachzahlungen bei den Heizkosten. Die Heizölpreise liegen bereits das ganze Jahr auf einem weit höheren Niveau als im Vorjahr
Der Heizspiegel von co2online und dem Deutschen Mieterbund ermittelte bereits für 2010 um 35 Prozent höhere Kosten bei ölbeheizten Wohnungen und Häusern. Mit Gas oder Fernwärme beheizte Immobilien kamen glimpflicher davon: bei Gas stiegen die Kosten um 2,5 Prozent, bei Fernwärme um 2,3 Prozent. Für dieses Jahr werden Preissteigerungen von vier bzw. sieben Prozent erwartet. Heizöl dürfte dagegen um ein weiteres Viertel teurer werden.
Heizkosten 2010 (Durchschnittswerte)
Öl | Gas | Fernwärme | ||||
Euro pro Jahr | Euro pro Jahr | Euro pro Jahr | ||||
qm | Kosten | Nachzahlung | Kosten | Nachzahlung | Kosten | Nachzahlung |
30 | 364 | 94 | 345 | 9 | 377 | 9 |
40 | 486 | 126 | 460 | 11 | 503 | 11 |
50 | 607 | 157 | 575 | 14 | 629 | 14 |
60 | 729 | 189 | 690 | 17 | 754 | 17 |
70 | 850 | 220 | 805 | 20 | 880 | 20 |
80 | 971 | 251 | 920 | 23 | 1006 | 23 |
90 | 1093 | 283 | 1035 | 26 | 1131 | 26 |
100 | 1214 | 314 | 1150 | 29 | 1257 | 29 |
Heizkosten 2011 (Prognose)
Öl | Gas | Fernwärme | |
qm | Euro pro Jahr | Euro pro Jahr | Euro pro Jahr |
30 | 455 | 373 | 404 |
40 | 607 | 497 | 538 |
50 | 759 | 621 | 673 |
60 | 911 | 745 | 807 |
70 | 1063 | 869 | 942 |
80 | 1214 | 994 | 1076 |
90 | 1366 | 1118 | 1211 |
100 | 1518 | 1242 | 1345 |
(Quelle: Deutscher Mieterbund)
Heizölkäufer dürften darüberhinaus beobachtet haben, dass die alten Jahreszeiten-Regeln nicht mehr gelten. Heizöl ist im Sommer nicht mehr billiger als im Winter. Vielmehr werden die Preise durch Wechselkurs- und Nachfrageschwankungen auf den Ölmärkten beeinflusst. Ölheizungsbesitzer sollten die Preise deshalb das ganze Jahr über beobachten und auch Sammelbestellungen mit Nachbarn oder Freunden prüfen.
Ratgeber: Heizöl kaufen: So können Sie sparen
Quelle: dpa , t-online.de
Heinz schrieb:
am 9. Februar 2012 um 07:31:30
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Heizölpreise
Reine Abzocke, den wir hatten ja seit November bis Januar einen dermaßen milden Winter, da hätten die Preise normal in den
Keller gehen müssen! Also, reine Abzocke und die Regierung freut sich über die mehr Einnahmen den der Dumme Bürger zahlt ja!
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Renate H. schrieb:
am 30. Oktober 2011 um 20:50:42
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(5)
Nicht nur Gas auch Heizöl ist noch viel zu billig
Auch hier wird bei der Förderung die Natur vernichtet, in einen unvorstellbaren Ausmaß,
unser politisches Ziel muß sein 2,50 € für einen Liter , es darf auch keine Ausnahme mehr geben ob zum Heizen oder zum Fahren.Die heutigen Preise tragen der Umweltverschmutzung in keiner Weise Rechnung.Nach den nächsten Wahlen werden wir viel mehr für die Natur und Umwelt tun können.Ich bin großer Hoffnung das wir die Mehrheit bekommen werden.
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margor schrieb:
am 26. Oktober 2011 um 07:23:44
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Heizölpreise
Solange die Spekulation mit den Grundversorgungsgütern Energie, Wasser und Nahrungsmitteln an den Börsen nicht endlich
verboten wird, wird sich auch an der Preisschraube nichts änden!
Doe Bösen sind nicht die Förderländer und die Nahrungs-Hersteller, die Bösen sind die nimmersatten Spekulanten, die sogar über Leichen gehen um ihren vermeintlichen Wohlstand zu mehren.
Die und alle ihre Befürworter sind kriminell und gehören weggesperrt.
Ein Lob den Wall Street Besetzern. Machen wir mit...
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