19.01.2011, 08:59 Uhr | verivox, t-online.de
Experten empfehlen im Winter eine konstante Grundtemperatur beim Heizen (Foto: imago) (Quelle: imago)
Um Energiekosten zu sparen, kommen einige Verbraucher auf die Idee, über Nacht oder bei einer längeren Abwesenheit die Heizung komplett abzustellen. Das ist jedoch im Winter, insbesondere bei Minusgraden, schnell zu viel des Guten, warnt das Verbraucherportal Verivox. Auch eine zu niedrige Heiztemperatur hat für die Verbraucher Folgen.
Wenn das Haus oder die Wohnung erst einmal richtig ausgekühlt ist, weil die Heizung über mehrere Stunden abgestellt war, dann wird zum erneuten Aufheizen besonders viel Energie benötigt. Besser ist es, eine gewisse Grundtemperatur von zum Beispiel 17 Grad aufrecht zu erhalten. Dies geht besonders einfach mit einem programmierbaren Heizungsthermostat. Wenn es wieder wärmer sein soll, lässt sich die Temperatur dann schnell und mit einem relativ geringen Energieaufwand steigern.
Wird das Haus beispielsweise im Urlaub gar nicht beheizt, kann es im schlimmsten Fall passieren, dass die Leitungen einfrieren. Sobald es dann taut, könnte es zum Wasserrohrbruch kommen. Das passiert besonders schnell in schlecht isolierten Bereichen wie im Keller oder auf dem Speicher. Stellen Sie daher auch in ungenutzten Räumen oder bei längerer Abwesenheit die Heizung zumindest auf die Frostschutzstufe.
Falls doch einmal eine Leitung eingefroren ist, sollten Laien auf keinen Fall versuchen, diese selbst aufzutauen – erst recht nicht mit ungeeigneten Werkzeugen wie Lötlampe oder Schweißgerät. Stattdessen sollten Sie möglichst schnell einen Fachmann beauftragen, denn der besitzt das passende Werkzeug. Handeln müssen Sie auf jeden Fall, sonst kommt es möglicherweise zu Wasserschäden und infolgedessen zu Schimmel in Wänden oder Böden.
Quelle: t-online.de , Verivox
Bericht nicht gelesen , gerade heimgekommen schrieb:
am 16. Januar 2011 um 19:36:51
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Heizung
Wenn es richtig kalt ist haben die Rohre das vereisen.Wenns richtig kalt wird, geht das Eis auf, und spaltet vor allem die
geschweissten Rohre.Ich komme aus dem südlichsten Punkt Deutschlands, viele Täler und Häuser wo das Auftauen das Prolem ist, nicht das Einfrieren.Egal was es kostet, Heizkörper immer auf 2 stellen, wenns brennt.
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Gasheizer schrieb:
am 16. Januar 2011 um 16:56:02
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shk
Ein super Vergleich. Und damit ihr Auto am nächsten Morgen schon die Betriebstemperatur hat, lassen Sie die ganze Nacht die Kiste im
Leerlauf laufen oder noch besser, jemand damit immer um den Block kreisen! Sie sind angeblich Geselle und wissen noch nicht mal, dass die Heizung immer mit der gleichen "Geschwindikeit" (Liter/min bei Gasheizungen wird extra eingestellt je Brennergröße) fährt? Der Unterschied ist nur, wie lange.
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Bärchen schrieb:
am 16. Januar 2011 um 11:24:32
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An Karlo
Bei einem Haus mit der üblichen 8 cm Styropordämmung ist das durchaus der Fall! Nicht so aber bei schlecht oder überhaupt nicht
isolierten alten Häusern! Wie gut ein Haus isoliert ist sieht man im Winter besonders gut aus der Luft! Bleibt der Schnee auf dem Dach ist die Isolierung gut. Wenn nicht entweicht logischerweise die wärme aus dem Haus! Ist also schlecht bis garnicht isoliert!
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