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Hewlett-Packard laufen die Kunden davon

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Hewlett-Packard laufen die Kunden davon

23.02.2012, 17:34 Uhr | dpa-AFX

Seit September 2011 ist Meg Whitman Chefin von Hewlett Packard (Quelle: dapd)

Seit September 2011 ist Meg Whitman Chefin von Hewlett Packard (Quelle: dapd)

Auch mit Meg Whitman an der Spitze kommt der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) auf keinen grünen Zweig. Der von Personalquerelen und Fehlentscheidungen im Management gebeutelte Konzern verkaufte im ersten Geschäftsquartal deutlich weniger Desktop-PCs, Notebooks, Drucker, Server und Speichersysteme als noch vor einem Jahr.

Umsatz schrumpft deutlich

Vor allem die Privatkunden hielten sich auffallend zurück. Sie stürzten sich stattdessen auf Tablet-Computer wie Apples iPad oder auf Smartphones wie das iPhone. Der Gewinn brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um beinahe die Hälfte auf unterm Strich 1,5 Milliarden Dollar ein.

"Vor uns liegt einiges an Arbeit", räumte Whitman ein. Das hörten die Anleger nicht gerne: Der HP-Kurs rauschte im frühen New Yorker Handel um sechs Prozent in die Tiefe. Der Umsatz war in den Monaten November bis Januar um sieben Prozent auf 30 Milliarden Dollar, umgerechnet 22,7 Milliarden Euro, geschmolzen.

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Mehr Geld für Innovationen

HP habe es in den vergangenen Jahren versäumt, in Innovationen zu investieren, sagte Whitman. "Und wir waren mit unseren Produkten allzu oft zu spät im Markt." Das will sie ändern, indem sie mehr Geld in die Entwicklung steckt. "Wir müssen wieder erstklassig werden." Das sei allerdings "keine einfache Aufgabe und nichts, was schnell zu lösen ist".

Whitman hatte den Job als Konzernchefin im September angetreten - und stand vor einem Scherbenhaufen. Ihr aus Deutschland stammender Vorgänger Léo Apotheker hatte das PC-Geschäft abspalten wollen, weil es zu wenig Gewinn bringe. Daraufhin war der Aktienkurs eingebrochen und Apotheker musste gehen. Whitman entschloss sich, die PC-Sparte zu behalten.

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Software und IT-Dienstleistungen legten zu

Die jüngsten Geschäftszahlen geben Apotheker indes Recht, der HP als Software- und Servicefirma neu aufstellen wollte, und den britischen Unternehmenssoftware-Anbieter Autonomy für mehr als zehn Milliarden Dollar aufkaufte. Software und IT-Dienstleistungen wie der Betrieb von Rechenzentren waren die einzigen Sparten, die zuletzt noch wuchsen.

Dagegen gingen die PC-Verkäufe um 18 Prozent zurück. Apple zum Vergleich war im vergangenen Quartal nicht nur mehr iPads und iPhones losgeworden, sondern hatte auch die Verkäufe seiner Mac-Rechner um 26 Prozent heraufschrauben können. Das sorgte für einen unglaublichen Gewinn von 13,1 Milliarden Dollar.

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Verbrauch

Gewinnprognose enttäuschte

HP indes war es nicht einmal in den boomenden Schwellenländern gelungen, die Kundschaft bei Laune zu halten. Der Umsatz in Brasilien, Russland, Indien und China schrumpfte um 13 Prozent. Auch die Gewinnprognose für das laufende zweite Geschäftsquartal fiel schwächer aus als von Analysten erwartet.

Dabei hatte Whitman die Erwartungen bereits gedämpft, indem sie ein schwieriges Geschäftsjahr 2012 prophezeite. Sie hatte nicht nur die unsichere Wirtschaftslage ins Feld geführt, sondern auch Lieferengpässe bei Festplatten angesichts der Überschwemmungen in Thailand.

Dell: Stärkeres Servicegeschäft

Der direkte Rivale Dell, der am 21. Februar seine Geschäftszahlen vorgelegt hatte, hatte sich besser geschlagen als HP. Er litt zwar ebenfalls unter der Abwanderung der Kundschaft hin zu iPad und iPhone, doch stieg der Umsatz insgesamt leicht dank eines stärkeren Servicegeschäfts.


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Quelle: dpa-AFX

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Kommentare (20)

zum Forum

Thema: "Hewlett-Packard laufen die Kunden davon"

Felix schrieb: am 23. Februar 2012 um 20:31:57
(1) (0) Hp
Mein Laptop von Hp war so laut wie ein Staubsauger und teilweise 70 Grad auf der Unterseite gemessen, keine Garantiegrund... Habe jetzt
ein Acer und keines der Probleme. Wir benutzen 2 HP s/w Laser Drucker und die sind unverwüstlich Aber für anspruchsvolle Dinge so wie Farben nutzen wir in den Büros Brother Tintenstrahl Drucker, unschlagbar in Verbrauchskosten. Patronen bei Ebay bei einer Abnahme von 50 Stück, unter 50ct pro Stück und noch nie einen Ausfall. HP wird es bei uns nicht mehr werden
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Joe Blackink schrieb: am 23. Februar 2012 um 19:01:35
(3) (0) Ich habs Leute
Ich hab mir einen Drucker von Brother gekauft. Seit 3 Monaten täglich im Einsatz und ich bin einfach begeistert. Druckt
sogar Din A3,Multifunktion und ist ein Tintenstrahl,kostete wenig im Vergleich zur Tinte anderer ( 1 Euro pro Patrone und sparsam) Das ist reine Freude, nach HP,Canon und Epson übrigens: nie wieder. Findet man diesen ganz leicht im Internet .
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Henry schrieb: am 23. Februar 2012 um 18:53:51
(4) (3) Schadenfreude ist die beste
Ich kaufte vor gut 2,5 Jahren einen HP Pavillion DV/ mit AMD Zweikern, was auch immer damit am Anfang war er war
laut. HP meinte dazu das wäre völlig ok. War das aber nicht hab den mal kräftig abgesaugt und schwubs wurde er leise. Oh Wunder, dazu haben die ein lite skribe Laufwerk verbaut das bei Nutzung richtig Krach macht. Kurz nach der Garantie Akku defekt und Wackelkontakt an der Strombuchse. Keine Kulanz,da sag ich doch danke, US Firmen HP,Apple und Co bei euch kauf ich nie wieder. Grins
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