27.04.2010, 10:01 Uhr | dpa, apn, AFP
Hohe Spritkosten belasten die Verbraucher (Foto: ddp) (Quelle: ddp)
Trotz der wirtschaftlichen Erholung ist die die Konsumlust der Verbraucher im April weiter gesunken. Dazu haben vor allem die hohen Sprit- und Heizölpreise beigetragen. Das ergibt sich aus aktuellen Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zur Konsumneigung der Verbraucher, welche die Marktforscher monatlich veröffentlichen. Immerhin dürfte sich die Laune der Verbraucher bald wieder verbessern, wie die Konsumforscher außerdem ermittelten.
Im Gegensatz zur Konsumneigung verbesserten sich der GfK zufolge die Konjunktur- und Einkommensaussichten der Verbraucher. "Die Signale für eine Erholung der deutschen Wirtschaft werden stärker. Und auch die Konsumenten nehmen sie deutlicher wahr, wie ihr gestiegener Konjunkturoptimismus zeigt." Bei der Konjunkturerwartung verzeichnete die GfK nach einem kräftigen Anstieg im Vormonat erneut ein deutliches Plus von 18 Punkten. Bei der Einkommenserwartung wurde demnach für April sogar ein Plus von 21,7 Punkten gemessen auf nun 35,2 Zähler - das ist laut GfK der höchste Wert seit knapp neun Jahren.
Selbst das gute Wetter trägt laut GfK zur besseren Stimmung der Verbraucher bei: "Die Hälfte der Konsumstimmung ist Psychologie. Die gute Laune treibt die Leute raus in die Biergärten und in die Zoos", sagte Klaus Wübbenhorst, Vorstandsvorsitzender der GfK. Die Leute würden dann auch mehr ausgeben. "Gutes Wetter im Frühjahr beeinflusst den Konsum immer positiv."
Die Stimmung dürfte sich in den kommenden Monaten weiter verbessern: "Alle Voraussetzungen für eine nachhaltige Trendwende sind gegeben." Dafür spreche vor allem der robuste Arbeitsmarkt. Die Arbeitsmarktdaten hätten zuletzt immer wieder positiv überrascht. "Dies ist sehr wichtig, da ein wegfallender Arbeitsplatz drei Beschäftigten Angst macht."
Quelle: AFP , dapd , dpa
Sigi schrieb:
am 28. April 2010 um 10:36:48
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Konsum
Die Kaufkraft nimmt zu - so war unlängst zu lesen. Jetzt kommt von den "Kaffeesatzlesern", den offensichtlich Pseudowissenschaftlern:
"Die Konsumlust wird gebremst ...aber nicht bei schönem Wetter!"
Mensch, wie will man das BRD-Volk blos verdummen. Das geht weiter mit: "Die Krise ist vorüber ... der Gürtel für die Bevölkerung muss enger geschnallt werden."
Die "Krise" beginnt erst, Länder gehen pleite, der € wackelt und der Bürger verliert sein Gespartes. Ökonomische Gesetze sind unbestechlich!
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Linus schrieb:
am 27. April 2010 um 17:28:02
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Krise ?
Ich babe mich immer wieder gefragt, wo gibt in Deutschland eine Krise.
Wer hat denn weniger Geld zur Verfügung. Die Rentner, die
Beamten und
die meisten im öffentlichen Dienst und auch Hartz4- Empfänger haben nicht weniger Geld. Es trifft nur einige Angestellte im produzierendem Gewerbe.
Die Geschäfte, Einkaufszentren und Freizeitveranstaltungen sind bestens besucht, auch in der Gastronomie ist Konsumverzicht nicht zu verzeichnen.
Was soll also das dumme Gerede.
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Edgar schrieb:
am 27. April 2010 um 17:22:10
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Energiepreise
Ich begrüsse die hohen Energiepreise. So ist der Bürger mal gezwungen, der Umwelt zuliebe an Energie zu sparen. Auch mal mit
dem Fahrrad, statt mit dem Auto zur Arbeit zu fashren.
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