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Hohe Millionenstrafe für Bayer in USA wegen Gen-Reis

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Hohe Millionenstrafe für Bayer in USA wegen Gen-Reis

16.04.2010, 10:14 Uhr | apn

Bayer in den USA wegen Gen-Reis unter Beschuss (Foto: Reuters)Bayer in den USA wegen Gen-Reis unter Beschuss (Foto: Reuters)Eine Tochter des deutschen Chemiekonzerns Bayer muss amerikanischen Bauern wegen der Verunreinigung von Feldern mit Gen-Reis rund 50 Millionen US-Dollar (37 Millionen Euro) Schadenersatz zahlen. Das entschied eine Jury am Donnerstag in Little Rock im US-Staat Arkansas. Es ist bereits die vierte und mit Abstand höchste Millionenzahlung, zu der Bayer CropScience wegen der von ihr entwickelten Reissorte "Liberty Link" gerichtlich verpflichtet wurde.

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Zunächst keine Bedenken vom US-Landwirtschaftsministerium

Bayer und die Staatsuniversität von Louisiana hatten die genetisch veränderte Reissorte auf Versuchsfeldern angebaut. Das US-Landwirtschaftsministerium erklärte zunächst, eine Vermischung dieser Reispflanze mit herkömmlichen Sorten sei keine Gesundheits- und Umweltgefährdung.

EU und Japan verboten Reiseinfuhren aus den USA

Die Europäische Union und Japan verboten aber wegen der Kontaminationen US-Reiseinfuhren, was im Jahr 2006 Einkommenseinbußen für amerikanische Reisbauern zur Folge hatte. Dafür verlangen sie Schadenersatz. Neben den vier bereits verhandelten Fällen sind noch zahlreiche weitere von anderen Gerichten anhängig.



Quelle: apn , t-online.de

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