08.11.2011, 09:41 Uhr | dpa
Jetzt scheint der peinliche Rechenfehler bei der Bad Bank der früheren Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) doch ein Nachspiel zu haben: Die Wirtschaftsprüferkammer hat ein berufsrechtliches Verfahren gegen die Abschlussprüfer der FMS Wertmanagement eingeleitet.
Den Prüfern von PriceWaterhouseCoopers (PwC), die den Jahresabschluss 2010 der FMS testiert hatten, war der gigantische Buchungsfehler über 55,5 Milliarden Euro nicht aufgefallen. "Die Geschehnisse in München sind ein Super-Gau für die Wirtschaftsprüfer", erklärte der Präsident der Wirtschaftsprüferkammer, Michael Gschrei, dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Deshalb wolle die berufsständische Organisation der 21.000 Wirtschaftsprüfer jetzt schnell die Hintergründe aufklären und bei Fehlverhalten berufsrechtliche Maßnahmen gegen die PwC-Prüfer ergreifen.
PwC hatte nach der Milliarden-Panne erklärt, die Bad Bank habe wesentliche Teile der Rechnungslegung an einen externen Dienstleister ausgelagert. Unter Berücksichtigung dieses Tatbestands hätten sich keine Anhaltspunkte für Fehler im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 ergeben.
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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte nach dem Milliarden-Patzer mehrere Manager sowie die Chefin der HRE-Nachfolgerin Deutsche Pfandbriefbank, Manuela Better, und den Chef der Finanzmarktstabilisierungsanstalt (FMSA), Christopher Pleister, zum Rapport bestellt. Personelle Konsequenzen schloss er danach aus. Im Mittelpunkt stünden die Aufklärung des Sachverhalts und bessere Strukturen, damit sich so etwas nicht wiederhole, hieß es in einer Stellungnahme.
Die Skandalbank HRE war in der Finanzkrise 2008 mit riesigen Summen gerettet und später verstaatlicht worden. Faule Wertpapiere im Umfang von etwa 175 Milliarden Euro wurden in die Abwicklungsanstalt (Bad Bank) FMS Wertmanagement übertragen worden.
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Quelle: dpa
goldfisch schrieb:
am 11. März 2012 um 11:23:32
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wirtschaftsprüfer
wo haben diese herren d,denn ihr handwerk gelernt!!in der heutigen computer zeit solche fehler zu machen.wir mußten noch
die bilanz mit kopf und hand zur pfrüfung rechnen.sind das idioten? oder gekaufte idioten von unseren
politikern.wo hane die studiert!!!da es darauf hin keine konzeqwensen gab,kann man glauben,herr schäuble hat das organiesiert.mit was für politvolk
haben wir es noch zu tun!!gauner ,diebe,verkäufer und verbrecher.mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.
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Ach_so schrieb:
am 23. November 2011 um 22:22:56
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Mal wieder
...ein US-Unternehmen...
Laut eigenem Internetauftritt von PWC wurde man als britisches Unternehmen gegründet. 2002 von IBM gekauft...
Fragen???
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outlet1218 schrieb:
am 7. November 2011 um 08:58:20
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Personelle Konsequenzen ausgeschlossen !
Da lachen doch die Hühner denn in Deutschland werden Kassiereinnen für angebliche Verfehlungen im
1 Euro bereich gekündigt.
Gehe mal davon aus das die angelsächsischen WP das auf Anweisung von ganz 0ben in den USA und oder auch GB veranstaltet haben um D. finanziell zu schwächen. Darauf ziehlt doch auch das Gold Reserven Palaver hinaus was ja Merkel selbst nicht dementiert hat sondern ein Herr Seibert. Diesen leuten glaube ich kein Wort mehr !
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