Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wirtschaft > Börse >

Hypo Real Estate: BaFin ermittelt wegen Insiderhandel

...

Ermittlungen wegen Insiderhandel

16.02.2009, 13:30 Uhr | oca

Insiderhandel mit HRE-Aktien: Mehrere Banken unter Verdacht (Quelle: ddp) Insiderhandel mit HRE-Aktien: Mehrere Banken unter Verdacht (Quelle: ddp)Die Finanzaufsicht BaFin geht einem möglichen Insiderhandel mit Aktien des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) nach. Zunächst werde eine Abfrage bei all den Banken gemacht, die die Papiere gehandelt hätten, sagte eine BaFin-Sprecherin auf Anfrage. 30 bis 40 Banken seien angeschrieben worden. Konkrete Verdachtsmomente hätten sich noch nicht ergeben. Insiderhandel kann in Deutschland mit bis zu fünf Jahren Haft oder Geldbußen bestraft werden.

Gute alte Zeit - Service, den es bei Banken nicht mehr gibt
Banken-Rettungsfonds -Regeln für den Staatseinstieg
Hinter den Kulissen - So feudal arbeiten die Großbanker

HRE: Banken unter Verdacht des Insiderhandels

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, die BaFin habe bereits im Herbst vergangenen Jahres auffällige Verkäufe von HRE-Aktien vor dem Kurssturz am 29. September 2008 registriert. Das gehe aus einer internen Notiz der Aufsichtsbehörde hervor. Die betreffenden Banken hätten sowohl HRE-Aktien, die ihnen selbst gehörten, als auch HRE-Papiere von Kunden veräußert. Die BaFin habe die Banken bereits aufgefordert, die Namen dieser Kunden mitzuteilen.


Dramatische Lage der Hypo Real Estate war Banken bekannt


Ende September war bekanntgeworden, dass die damals noch im DAX notierte Hypo Real Estate wegen Finanzierungsproblemen ihrer Tochter, dem dem Staatsfinanzierer Depfa BANK plc (Dublin) kurz vor der Pleite stand. Daraufhin stürzte die Aktie am 29. September 2008 innerhalb eines Tages um rund 80 Prozent ab. Der Konzern musste schließlich mit Hilfe von Bund und Banken gerettet werden und hat seitdem mehr als 100 Milliarden Euro an Kapitalhilfen und Garantien erhalten. Die dramatische Lage der HRE war mehreren Banken dem Bericht zufolge bereits in der Woche vor dem Kurssturz bekannt. Vom 23. September an hatte die damalige HRE-Spitze nach Erkenntnissen der BaFin in der Finanzbranche um Hilfe gebeten, berichtete die Zeitung.


Mehr Themen:
HRE - Merkel will Hypo Real Estate verstaatlichen
Krisenbank - IKB-Tochter least teure Dienstwagen
Bankenkrise - SoFFin will fünf weiteren Banken unterstützen
Gute alte Zeit - Welchen Service Bankkunden nicht mehr finden
Bankenrettung - Hypo Real Estate erhält nochmals 10 Milliarden Euro
Zypries - Banken sollen für Verluste aus Rettungsfonds haften


Quelle: t-online.de , dpa-AFX

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Hypo Real Estate: BaFin ermittelt wegen Insiderhandel" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Hypo Real Estate: BaFin ermittelt wegen Insiderhandel" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (0)

zum Forum

Thema: "Hypo Real Estate: BaFin ermittelt wegen Insiderhandel"

Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr
Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige