24.11.2011, 14:47 Uhr | dpa-AFX
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im November trotz der Euro-Schuldenkrise etwas verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex, der wichtigste Gradmesser für die deutsche Konjunktur, stieg überraschend von 106,4 Punkten im Oktober auf 106,6 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte.
Es war der erste Anstieg seit vier Monaten. Beobachter hatten mit einem Rückgang auf 105,1 Punkte gerechnet. Der deutsche Börsenleitindex DAX legte daraufhin kräftig zu.
"Die deutsche Wirtschaft schlägt sich vor dem Hintergrund der internationalen Verwerfungen weiterhin vergleichsweise gut", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Der leichte Anstieg resultiere aus geringfügig weniger skeptischen Geschäftserwartungen der Unternehmen. Die aktuelle Geschäftslage der Firmen sei unverändert positiv.
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Nach Einschätzung der NordLB ist der Abwärtstrend der Vormonate durchbrochen. Es gebe berechtigten Anlass zur Hoffnung, dass es bei einer Konjunkturdelle im Winterhalbjahr bleiben wird, hieß es. In den kommenden Monaten "steht und fällt alles mit der weiteren Entwicklung der Schuldenkrise".
Die deutschen Unternehmen scheinen sich laut DekaBank derzeit kaum von der sich ausweitenden Schuldenkrise beeindrucken zu lassen. "Es ist schier unglaublich, dass selbst die Ausweitung der Krise auf Kerneuropa an der Unternehmensstimmung abperlt", sagte DekaBank-Ökonom Andreas Scheuerle. Im Grunde könne es für den überraschenden Anstieg des Ifo-Geschäftsklimas nur eine Erklärung geben: die nach wie vor stabile Binnenkonjunktur. "Allerdings dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die Binnenwirtschaft von der Krise erfasst wird." Die DekaBank rechnet im Winterhalbjahr mit einer leichten Rezession in Deutschland.
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Der Anstieg des Index im November ist der Postbank zufolge vor dem Hintergrund der Staatsschuldenkrise im Euroraum "vollkommen überraschend". Die Rezessionsbefürchtungen für Deutschland dürften dadurch gedämpft werden, kommentieren die Analysten. Offensichtlich seien die binnenwirtschaftliche Verfassung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen so hoch, dass diese davon ausgingen, den vor allem aus dem europäischen Ausland resultierenden Risiken widerstehen zu können.
Der überraschende Anstieg des Ifo-Geschäfstklimaindex kann laut VP Bank nicht davon ablenken, dass Deutschland "zunehmend ins Fahrwasser der europäischen Peripherie gerät". Die Auftragseingänge hätten bereits deutlich nachgelassen, heißt es in einem Kommentar. Der Wachstumsmotor der Eurozone könne sich der Konjunkturabschwächung nicht entziehen, zu groß seien die wirtschaftlichen Verflechtungen.
Quelle: dpa-AFX
geknechteter schrieb:
am 24. November 2011 um 13:26:55
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Papalapap
ja juchu!!! toll party ohne ende, mekong trinken, nüsse essen ohne ende, arbeiten auf alg 2 basis ,Cooles leben !!Was für eine
Gülle mich jetzt erlebt, ist echt zum strick !!
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