20.01.2012, 14:16 Uhr | AFP
Die IG Metall hat wieder mehr Mitglieder, dass erste Mal seit 20 Jahren. Dies erklärte Gewerkschaftschef Berthold Huber in Frankfurt. Insgesamt stieg die Zahl der Mitglieder auf 2,25 Millionen. Dies waren 6172 mehr als vor einem Jahr.
"Wir haben die Trendwende in der Mitgliederentwicklung geschafft", so Huber. Allein bei den Leiharbeitern stieg die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder im vergangenen Jahr von gut 21.000 auf rund 36.000.
Als Gründe für die Entwicklung sieht die Gewerkschaft unter anderem ihre verstärkten Aktivitäten in den Betrieben, die Erschließung neuer Branchen wie der Solar- und Windindustrie und eine Reduzierung der Gewerkschaftsaustritte um 6,5 Prozent.
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Insgesamt hat die IG Metall nach eigenen Angaben im Jahresverlauf 2011 rund 114.000 neue Mitglieder gewonnen. Das sind rund 26 Prozent mehr Zugänge als im Vorjahr. Rund 42 Prozent der neuen Mitglieder sind demnach unter 27 Jahren. Nach eigenen Angaben investiert die Gewerkschaft jährlich rund 20 Millionen Euro in Projekte zur Mitgliedergewinnung. So solle auch die Gewerkschaftsarbeit mit Studierenden an Hochschulen weiter intensiviert werden. "Die Hochschulen sind der größte Ausbildungsplatz für die von uns betreuten Branchen", erklärte IG-Metall-Vize Detlef Wetzel.
Für Deutschland sieht Huber als eine der wichtigsten Herausforderungen die Neuordnung des Arbeitsmarktes. Der ausufernde Niedriglohnsektor bremse jede gesamtwirtschaftliche Dynamik und sei die Ursache für die insgesamt zu schwache Lohnentwicklung in Deutschland, erklärte Huber. Leiharbeitnehmer müssten zu fairen Bedingungen beschäftigt und dürften nicht ausgebeutet werden.
Quelle: AFP
EX Arbeiter schrieb:
am 23. Januar 2012 um 08:38:33
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Danke IG Metall
"Manroland Pleite" bin seit 1983 in der IG Metall.Leider
hat hier die Gewerkschaft total versagt Jahrelang.Die Firma
ist in Zeitlupe in die
Pleite seit 1993 langsam ab 2000 sichtbar und etwas schneller.Der Vorstand und
die IGM haben ganze Arbeit geleistet und ich bin Arbeitslos.Die IGM macht ausser viel Wind und Reklamme nichts was die Karre aus dem Dreck zieht bzw.
den Betroffenen hilft.Ich gehe mit leeren Händen aufs Arbeitsamt nach 25J Bz.
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Fuchsi schrieb:
am 22. Januar 2012 um 14:14:24
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Berthold Huber
Berthold Hube macht eine gute Arbeit. Angemessene, vertretbare Lohnerhöhungen die Beschäftigung aufbauen und sichern, hilft
allen. Auch ist er nicht mehr so SPD-"hörig" wie der Rest im DGB. Ein Vorbild für andere Gewerkschaften im DGB
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100oktan schrieb:
am 22. Januar 2012 um 13:29:09
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Wenn
bei uns im Betrieb ein Gewerkschafter auftauchte, haben ihn die Mitarbeiter ohne Veranlassung von oben vom Gelände entfernt. Heute
wagt sich keine der Schmeißfliegen mehr zu uns. Als ein Betriebsratsmitglied Mitglied von Verdi wurde und eine Mitgliederwerbung versuchte, hat ihn die Belegschaft sofort das Vertrauen entzogen und er wurde nicht wiedergewählt. Dann konnten wir ihn dann auch kündigen. So läuft es, wenn die Mitarbeiter übertariflich verdienen und ordentlich behandelt werden.
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