20.02.2012, 11:25 Uhr | AFP
Die IG Metall hat das Ausmaß der Leiharbeit bei dem bayerischen Autobauer BMW kritisiert. "Beim Thema Leiharbeit hat BMW maßlos überzogen", sagte IG-Metall-Funktionär Horst Lischka dem "Handelsblatt". Die Gewerkschaft gehe davon aus, dass der Autobauer derzeit 11.000 Leiharbeiter beschäftige.
Lischka, der für die Metallgewerkschaft im Aufsichtsrat des bayerischen Autoherstellers sitzt, forderte eine Begrenzung der Leiharbeit und eine Mitsprache der Betriebsräte bei dem Thema.
BMW will dem Bericht zufolge die Zahl der Leiharbeiter in seinem Unternehmen nicht beziffern. "Zeitarbeit ist ein wichtiges Instrument, um die Flexibilität zu erhalten", sagte ein Firmensprecher dem "Handelsblatt". BMW beschäftigt weltweit rund 100.000 Menschen, davon gut 70.000 in Deutschland.
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Der Konzern hatte 2011 das beste Ergebnis seiner Firmengeschichte eingefahren. Die IG Metall macht die Begrenzung von Leiharbeit und Werkverträgen zu einer der zentralen Forderungen in der laufenden Tarifrunde. Die Tarifverhandlungen beginnen Mitte März.
Zuletzt hatte der Autobauer einen Rechtsstreit zur Beschäftigung von Leiharbeitern am Leipziger Standort gewonnen. Der Betriebsrat sperrt sich dort gegen die Einstellung von Zeitarbeitern.
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Quelle: AFP
u.b. schrieb:
am 21. Februar 2012 um 10:58:02
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Leiharbeitin Deutschland
Warum reagieren die Gewerkschaften den jetzt erst auf die Zunahme der Leiharbeit, sie haben es doch für gut
befunden und gefördert durch das nichts unternehmen. Was die Firmen machen ist sicher nicht richtig, was die machen, die Leiharbeiter abgeben ist Sklavenhandel. Die Menschen sind nicht nur Unterbezahlt, sondern werden auch als Menschen 3.Klasse behandelt, warum gehen die Gewerkschaften nicht dagegen vor? Die Gesteze zur Leiharbeit werden umgangen um die Gewinne zu steigern,
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rein schrieb:
am 20. Februar 2012 um 20:16:36
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Unternehmer+günther
Dann geht doch Bitte,oder werdet in euren Kammern oder Innungen aktiv für einen fairen Wettbewerb..Das Problem sind
doch Fa.die mit üblen Methoden bei teilweise Ausnutzung der weichen gesetzlichen Lage sämtliche Lohngrenzen
eingrissen haben,die müssen aus dem Markt selektiert werden..Da ist natürlich kein Wettbewerb mehr da.Der Gesetzgeber
vergibt leider bei der Auftragsvergabe im öffentl.Sektor,immer an den billigsten Bieter.u.nicht an den wirtscht.also er forciert den Abwärtstrend noch
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Kommentar-Fred schrieb:
am 20. Februar 2012 um 19:09:27
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Leiharbeit
Meint Ihr wirklich die Leiharbeiter bei BMW werden ausgebeutet? Macht Euch erst einmal schlau. Ich war selbst Zeitarbeitskraft. Es
gibt etwas, das nennt sich Equal-Pay. Als Zeitarbeitskraft verdient man z.B. bei BMW das selbe Gehalt wie die Stammbelegschaft! Zudem werden jährlich mehrere hundert neue Festangestellte - u.a. auch vorherige Zeitarbeiter - nach ausführlichen Einstellungstests in das Unternehmen geholt. In Maßen kann ich dieses Sytem nur unterstützen - Es schützt die Stammbelegschaft
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