
09.02.2012, 13:19 Uhr | Financial Times Deutschland
Für die Deutschen bleiben die eigenen vier Wände das attraktivste Investment (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Eine Umfrage zeigt: Anleger stecken ihr Geld noch immer hauptsächlich ins Eigenheim. Gold hat nach der Preissteigerung an Anziehungskraft verloren. Die Anlage-Verlierer sind allerdings Aktien und Fonds.
Lieber heute das Geld ausgeben, als es für morgen sparen - nach diesem Motto scheinen sich viele Deutsche in den aktuell unsicheren Krisenzeiten zu richten.
Noch am attraktivsten ist dabei offenbar ein Investment ins eigene Zuhause: Zwölf Prozent gaben beim Investmentbarometer des GfK-Vereins an, in den nächsten zwölf Monaten mehr Geld ins Heim stecken zu wollen. Allerdings plant auch ein Viertel, die Immobilie zu verkaufen oder weniger in diese zu investieren.
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Gold hat mit seinem stark gestiegenen Preis ebenfalls an Anziehungskraft verloren: 20 Prozent derer, die Gold besitzen, wollen es verkaufen - ebenfalls ein Fünftel will allerdings noch mehr ins Edelmetall investieren. Wer noch kein Gold im Depot hat, will auch künftig meist ohne auskommen.
Eindeutiger Verlierer sind Aktien und Fonds: 17 Prozent der Aktionäre planen, ihre Anteilsscheine zu reduzieren, 28 Prozent wollen sich ganz verabschieden. Anleihen und Fonds schneiden fast ebenso schlecht ab.
Grundsätzlich beurteilen die Deutschen ein Eigenheim als Investment besonders gut: 77 Prozent sehen darin eine attraktive Geldanlage; allerdings haben nur 45 Prozent Geld in Eigentumswohnung oder Haus angelegt.
Grafik: Bezahlbarkeit von Wohneigentum in den Bundesländern (Quelle: LBS)Mit ihrem Drang zu Sicherheit sind die Deutschen nicht allein. In insgesamt acht von elf untersuchten Ländern mit knapp 9800 Befragten gilt das Eigenheim als attraktivste Anlageform.
Bei Aktien sind die Unterschiede größer: Während Dividendenpapiere in Deutschland mit acht Prozent kaum noch Vertrauen genießen, halten sie in den USA, aber auch in Polen und Schweden je rund ein Viertel der Privatanleger für attraktiv.
"Deutsche Anleger waren schon immer sehr sicherheitsbewusst", sagt Raimund Wildner, Geschäftsführer des GfK-Vereins: "Dies hat sich durch die hohe Volatilität der Börse in den letzten Jahren noch verstärkt.
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Quelle: Financial Times Deutschland
Uta schrieb:
am 19. Februar 2012 um 09:39:33
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auf die Lage achten
Diejenigen, die mit Immobilien schlechte Erfahrungen gemacht haben, haben drei gute Gründe nicht beachtet: Lage. Lage.
Lage. Immobilien auf dem "flachen Land" werden mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ihren Wert in den nächsten Zeit stark verlieren, während Immobilien in Großstädten (und in ziemlier Nähe von Großstädten) ihren Wert stark steigern werden. Warum? Weil immer mehr Menschen wegen der Arbeit in Großstädte ziehen. Lange Anfahrten lohnen nicht mehr wegen der hohen Spritpreise.
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Robert schrieb:
am 13. Februar 2012 um 15:08:33
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Immobilien
Immobilien in D haben sich seit dem 2.Weltkrieg durch günstige Wirtschafts-und Bevölkerungsentwicklung gut entwickelt, das
steckt bei 2 Generationen in den Köpfen aber das muß nicht so bleiben. Die Bevölkerung geht zurück, die wirtschaftliche Dynamik wird durch die schlechte Demographie schwächer und der Staat langt immer agressiver bei allen Vermögenswerten zu. Immobilien sind letzlich spekulativ wie viele andere Anlagen, es ging halt sehr lange gut.
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blinker schrieb:
am 10. Februar 2012 um 08:33:53
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Investment
Eine Immobilie als Investment ist sicherlich in Erwägung zu ziehen, vor allen Dingen, wenn sie selbst genutzt wird. Sie
unterliegt nicht den starken Schwankungen des Marktes. Allerdings muss eine Immobilie auch finanziert und instand gehalter werden, sonst verkommt sie. Wer glaubt, eine Immobilie ist ein Selbstläufer, der hat sichh allerdings gewaltig geschnitten.
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