
28.11.2011, 14:58 Uhr | Der Aktionär
Der Point of no Return im Euro-Desaster ist überschritten. Für den Anleger heißt das: Take the money and run! Aktien sind erste Wahl, insbesondere Immobilien-Aktien.
Das europäische Schuldendesaster spitzt sich zu, auch wenn mittlerweile fast alle Mittelmeerländer ihre Regierungen ausgetauscht haben. Viele Experten sagen dennoch hinter vorgehaltener Hand, dass der Point of no Return für eine Dekade von galoppierender Inflation schon überschritten ist. Für den Anleger heißt das: Take the money and run!
Und wohin soll er rennen? Natürlich weg von Staatsanleihen, egal ob diese noch mit AAA bewertet sind, und hin zu wirklich realen Sachwerten, die einem noch nie dagewesenen Finanz-Hurrikan halbwegs trotzen können.
Schaut man auf Italien, so hat das Land mit Mario Monti sicher einen neuen Vertrauensanker gefunden. Doch die Eurokrise dreht sich nicht allein um die Frage, ob Italien ein hartes Programm zur Begrenzung der Verschuldung umsetzen kann. Es geht darum, dass Italien und die meisten Euroländer auf kurz oder lang einfach nicht mehr genug Anleihekäufer finden werden, weil eine fundamentale Neubewertung des Risikoprofils der Eurozone längst stattgefunden hat.
Die Überalterung im westlichen Europa sorgt übrigens dafür, dass viele Lebensversicherer ihre Auszahlungen an Kunden zukünftig weiter erhöhen, ohne in gleichem Umfang neue Anleihen zu kaufen, die entweder kaum noch Rendite abwerfen (siehe Deutschland mit klar negativer Realrendite) oder dem massiven Risiko eines Kursverfalls ausgesetzt sind (siehe Eurosüdzone).
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Die logische Folge ist ein Paradigmenwechsel weg von Staatsanleihen hin zu direkten Beteiligungen an führenden Unternehmen durch Aktieninvestments. Die Technologien von Siemens und SAP oder die Produkte von Adidas und Beiersdorf werden überall auf der Welt gerne gekauft, egal ob die Währung noch Euro heißt oder nicht. Ähnlich verhält es sich mit Autos, denn auch Chinesen und Brasilianer wissen deutsche Luxusmarken à la Daimler und BMW zu schätzen. Hier muss der Anleger beteiligt sein, nicht an den Haushaltsproblemen von kriselnden Staaten!
Was deutsche Wohnimmobilien betrifft, so erleben viele deutsche Städte seit Monaten einen immensen Anstieg der Nachfrage. Das betrifft nicht nur die Klassiker wie München, Hamburg und Berlin, sondern auch prosperierende Städte aus der zweiten Reihe wie Kiel, Darmstadt, Karlsruhe und Nürnberg.
Jeder ist gut beraten, liquide Aktien von Immobilienfirmen zu kaufen. Sie sollten ein erfahrenes Management und einen wertstabilen Bestand in guten deutschen Lagen haben. Viele gibt es jetzt zum Discount-Preis. Zu nennen sind Conwert Immobilien, Kommunale Wohnen und Youniq bei Wohnimmobilien.
Bei Büro- und Retail-Immobilien sind Unternehmen gefragt, die für ihre Nachhaltigkeit zertifizierte Projekte an den richtigen Standorten haben, wie CA Immo, IFM oder S Immo. Bei Gewerbe- und Logistikimmobilien überzeugt VIB Vermögen durch kontinuierlich steigende Gewinne und Dividenden.
Fazit: Beton-Gold statt Konfetti-Geld ist das Gebot der Stunde!
Der Artikel in der Zeitschrift "Der Aktionär" wurde verfasst von Stefan Scharff, Gründer und Managing Partner der SRC Research GmbH
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Quelle: sky
Julius schrieb:
am 28. November 2011 um 20:03:23
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Immobilien
Jede Immobilie wird von der Lage, der Erhaltung und ihrem Schnitt im Wert bestimmt. Wer eine werthaltige Immobilie kaufen will,
sollte sich vorher genau den Markt ansehen. Er muss auch die Zeit haben die Immobilie zu betreuen, sie zu verwalten. Wer eine ETW kauft muss zwingend die letzten 5 Protokolle der Eigentümerversammlung kennen und wissen wie hoch die Instandhaltungsrücklage ist. Dann anschauen, dann denken... u. kaufen?
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geba schrieb:
am 28. November 2011 um 19:43:31
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Immobilien als Investment in der Schuldenkrise
Hier will wohl einer seine Schrottimmobilien loswerden.Noch nie was von der Immobilienblase
gehört ? aus Erfahrung kann ich sagen, dass jede, aber auch wirklich jede Immobilie hier in Deutschland höchstens die Hälfte, eher aber nur ein Drittel von dem wert ist, was in den Expertisen steht.Und wahrscheinlich ist auch das noch überbezahlt.
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Die Wahrheit schrieb:
am 28. November 2011 um 19:40:01
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Und wieder Märchienerzähler
Immoblien sind keine Sicherheit, wie oft soll ich den Scheiß noch erklären. Aufgrund der
Lastenausgleichsgesetze von 1948 hat der Staat bei einem Eurocrash oder Staastpankrott die Möglichkeit Zwangshypotheken zu verhängen. Lässt euch mal richtig bei eurer Immobilienfinazierung beraten und
Und sprecht den Bänker darauf an der wird ganz leise und Blas im Gesicht.
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