
03.02.2012, 07:56 Uhr | Financial Times Deutschland
Von wegen Betongold: Wer in Immobilien investieren will, sollte besser kein Eigenheim kaufen, sondern auf Aktien börsennotierter Immobiliengesellschaften und offene Fonds setzen. Die versprechen deutlich höhere Rendite.
Anleger sollten bei Immobilieninvestments nicht auf Eigenheime oder Eigentumswohnungen setzen, sondern auf Aktien börsennotierter Immobiliengesellschaften und auf solide aufgestellte offene Immobilienfonds. Das ist das Ergebnis einer Studie der International Real Estate Business School (IREBS) der Universität Regensburg.
Diese zeigt, dass der Total Return aus Preissteigerungen und Mieterträgen von Wohnimmobilien im langfristigen Vergleich unter der Inflationsrate liegt. "Selbst genutztes Wohneigentum kann der Steigerung der privaten Lebensqualität dienen", sagt IREBS-Professor Steffen Sebastian. Als reine Kapitalanlage berge es aber zu viele Risiken für Investoren.
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Auch geschlossene Immobilienfonds eignen sich danach nicht als Vehikel für Privatanleger. Die Mindestanlagesumme sei mit 10.000 Euro viel zu hoch, weil die Beteiligungsmodelle meist nur ein oder zwei Objekte erwerben. "Dadurch gibt es keine Risikostreuung", sagt Sebastian.
Anders sieht es bei offenen Immobilienfonds und börsennotierten Immobilienfirmen aus. Schon mit kleinen Beträgen können Anleger Aktien oder Fondsanteile kaufen. Beide Formen investieren in ein breites Portfolio aus verschiedenen Objekten an diversen Standorten, die unterschiedliche Mietvertragslaufzeiten aufweisen.
Zwar entwickeln sich Preise und Mieten nicht zwangsläufig im Einklang mit der Teuerung. Die breite Streuung reduziert aber die Mietausfallrisiken. "Entscheidend ist die absolute Anzahl an Immobilien", so Sebastian. Je mehr Objekte ein Fonds oder eine Immobiliengesellschaft halte, desto geringer seien die Gefahren.
Auch die beiden Vehikel bieten indes keine absolute Sicherheit. "Kurse von Immobilienaktien können kurzfristig mit der allgemeinen Entwicklung an den Börsen schwanken", so Sebastian: "Anleger müssen über einen langen Investitionshorizont verfügen, um Tiefs aussitzen zu können."
Offene Immobilienfonds sind mit der Finanzkrise in Turbulenzen geraten, weil Anleger mehr Geld abziehen wollten, als die Vehikel an Barbeständen vorrätig hatten. Einige werden deshalb abgewickelt, andere sind eingefroren. Nur die Produkte der Anbieter mit dichtem Filialnetz - Commerzbank, Deka, Deutsche Bank und Union Investment - konnten sich erfolgreich behaupten. Diese sind der Studie zufolge auch weiter gute Investments.
Da Immobilienmärkte zyklischen Schwankungen unterliegen, sollten Anleger auch in Aktien aus anderen Branchen und Anleihen investieren, rät der Professor: "Mehr als 20 Prozent sollte der Immobilienanteil am Gesamtportfolio nicht betragen."
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Quelle: Financial Times Deutschland
blinker schrieb:
am 2. Februar 2012 um 21:37:05
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Rendite
Kann der Argumentation leider nicht folge, eine Immobilie ist die beste Rendite, die es gibt. Hier wird den Leuten wieder der Kopf
verdreht, eine Immobilie ist werterhaltend und wertsteigernd und frei von Spekulation. Wer auf Aktien und Fonds setzt, der spielt mit dem Feuer, das haben die Crahs der kürzeren Vergangenheit gezeigt. Außerdem darf man eine Immobilie nicht nur unter dem Gesichtspunkt einer Rendite betrachetn, da die meisten ihre Immobilie selber nutzen.
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Rolfi schrieb:
am 2. Februar 2012 um 21:35:26
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Immobilien sind Mist
1.) Viele Immobilienfonds werden geschlossen. Warum?
2.) Bis zum Jahr 2050 sinkt die Bevölkerung um 20 %. Was folgt
daraus?
3.) Es gibt viele Mietnomaden, die machen viel Ärger.
Ergo: Wer denken kann, legt sein Geld anders an.
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Vermieter schrieb:
am 2. Februar 2012 um 21:29:36
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Rendite
das hier ist ne richtige milchmädchenrechnungslegung (lol). Die Urheber des Artikels sollten gefälligst das nächste mal die
jeweilige Anlagezeitspanne bekannt geben, sonst ist die Berechnung/Schlussfolgerung für die Katz. Wenn Information, dann bitte fundiert.
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