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Das kosten Immobilien in Deutschland
04.08.2009, 15:45 Uhr | Claudia Giese
München gilt als attraktive Stadt zum Wohnen (Quelle: t-online.de)Die Wirtschaftskrise hält Deutschland fest im Griff. Immer mehr Menschen suchen derzeit nach sicheren Anlagemöglich- keiten. Immobilien sind dabei nur eine von vielen Möglichkeiten, Geld zu investieren. „Gerade in der Krise erweisen sie sich als wertstabil“, sagt Hartwig Hamm von der LBS. Jährlich werden von der Bausparkasse die aktuellen Preise für Immobilien abgefragt und in der LBS-Wohnungsmarktanalyse vorgestellt. In unserer Übersicht finden Sie die Preise für Häuser aus 80 deutschen Großstädten - klicken Sie sich rein!
Aktuelle Daten finden Sie im Immobilienpreisspiegel 2010
Preise- Das kosten deutsche Häuser 2009
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Deutliche regionale Unterschiede
Salzkotten ist nicht München. Das merken potenzielle Käufer von Immobilien oder Grundstücken nicht zuletzt an den Preisen. Kostet der Quadratmeter Baugrundstück für ein Eigenheim in Salzkotten rund 110 Euro, so bezahlt man in der bayrischen Landeshauptstadt gut 800 Euro. Dabei spielen natürlich der Wohlstand in der Region sowie die Lage im Ballungsgebiet und geographische Gegebenheiten eine entscheidende Rolle.
Preise - Baugrundstücke für Eigenheime 2009
München ist Spitzenreiter
Besonders beliebt sind nach Angaben der LBS frei stehende gebrauchte Einfamilienhäuser. Ein solches Objekt kostet in München in mittlerer bis guter Lage rund 730.000 Euro und ist damit auch noch gut zehn Prozent teurer als im vergangenen Jahr. Bei den Großstädten folgen dann auf Platz 2 Wiesbaden mit ca. 600.000 Euro pro gebrauchtem Einfamilienhaus, danach Heidelberg (490.000 Euro), Frankfurt am Main (470.000 Euro) und Freiburg (460.000 Euro).
Preise - Gebrauchte Reihenhäuser 2009
Umland gewinnt an Attraktivität
Besonders bemerkbar machen sich auch die Veränderungen im regionalen Umfeld großer Städte. Die Attraktivität der Umlandgemeinden zeigt sich deutlich im Umkreis von Frankfurt. Hier sind Objekte in Bad Homburg, Eschborn und Oberursel deutlich teurer als direkt in der Mainmetropole. Vergleichbare Situationen finden sich in der Umgebung von Stuttgart oder Düsseldorf.
Abschaffung der Eigenheimzulage bremst Neubauquote
Etwas weniger positiv sehen die Analysten der LBS jedoch die Entwicklungen beim Neubau von Reihenhäusern. Hier geht man weiterhin von einer rückläufigen Nachfrage aus. Gerade Familien litten oft unter der Abschaffung der Eigenheimzulage, zumal auch die neue Wohn-Riester-Förderung noch nicht gänzlich vom Markt angenommen wurde. „Dabei sind die Einstiegspreise zur Zeit alles andere als schlecht“, so LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm. Selbst in Westdeutschland bewegten sich die Durchschnittspreise für neue Reihenhäuser in Groß- und Mittelstädten unverändert um die 200.000 Euro – in Ost- und Norddeutschland liegen sie sogar nur bei 130.000 bis 160.000 Euro.
Preise- Frei stehende Eigenheime 2009
Preise - Neue Reihenhäuser 2009
Neue Eigentumswohnungen als Alternative zum Eigenheim
Leicht steigende Preise lassen sich unterdessen bei neuen Eigentumswohnungen feststellen. Besonders an touristisch interessanten Standorten und in Ballungsräumen gilt Wohneigentum in Form von Wohnungen als preisgünstigere Alternative zu den knappen Eigenheimen. Dabei erreicht Starnberg den Spitzenwert von 3550 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von München (3400 Euro), Garmisch-Partenkirchen (3300 Euro), Freiburg (3200 Euro) und Hamburg mit gut 3000 Euro pro Quadratmeter.
Preise - Neue Eigentumswohnungen 2009
Gebrauchte Eigentumswohnungen weiterhin begehrt
Stabil blieb die Nachfrage bei gebrauchten Eigentumswohnungen. Das zunehmende Angebot drücke aber auf die Preise, so die LBS. Derzeit betrage der Abschlag für gebrauchtes Wohneigentum auf der Etage im Vergleich zu Neubauten rund 30 Prozent. In Groß- und Mittelstädten in Nord- und Ostdeutschland liegen die Preise oftmals sogar unter 1000 Euro pro Quadratmeter, im Süden zahlt man dagegen rund 1500 Euro pro Quadratmeter.
Preise - Gebrauchte Eigentumswohnungen 2009
Analyse erscheint jährlich
Basis der LBS-Wohnungsmarktanalyse ist eine jährliche Befragung der LBS-Immobiliengesellschaften und der Sparkassen. Dabei werden jeweils im Frühjahr die aktuellen Angebots-, Nachfrage- und Preissituationen für die wichtigsten Wohnungsmarktsegmente in über 600 deutschen Städten abgefragt.
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Quelle: t-online.de