26.01.2011, 17:33 Uhr | AFP, dpa
Importierte Waren werden immer teurer (Foto: imago) (Quelle: imago)
Die Preise von importierten Gütern sind 2010 so stark gestiegen wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Einfuhrpreise stiegen im vergangenen Jahr im Jahresdurchschnitt um 7,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Im Krisenjahr 2009 war das Preisniveau noch um 8,6 Prozent eingebrochen.
Besonders beschleunigt hat sich die Entwicklung im Dezember 2010. Die Einfuhrpreise erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um zwölf Prozent. Dies ist die höchste Jahresrate seit Oktober 1981. Im November hatte der Preisschub bereits zehn Prozent betragen. Grund für die anziehende Teuerung waren vor allem höhere Preise für Energie, Rohstoffe, Metalle und Nahrungsmittel.
Besonders verteuert haben sich während des letzten Jahres Industrierohstoffe wie Nickel (51,3%), das zur Stahlerzeugung verwendet wird, aber auch Rohkupfer (41,4%) und Rohaluminium (24,2%). Im Bereich der Nahrungsmittel verteuerten sich Kaffee (65,1%), Getreide (56,7%) und Rindfleisch (12,1%) besonders deutlich.
Immer mehr Volkswirte rechnen deshalb inzwischen mit einer Teuerungswelle. Der Chefökonom der Deutschen Bank, Thomas Mayer, befürchtet laut "Bild"-Zeitung mittelfristig eine Vervierfachung der Inflationsrate von jetzt 1,1 auf über vier Prozent, wie sie zuletzt 2008 gemessen wurde. "Ein Anstieg der Inflationsrate in den nächsten zwei bis drei Jahren bis auf vier Prozent ist durchaus möglich", sagte Mayer dem Blatt.
Auch der Chefvolkswirt der Postbank, Marco Bargel, rechnet mit einem deutlich steigenden Preisniveau in Deutschland. Gegenüber "Bild" bezeichnete Bargel einen Anstieg der Inflationsrate auf vier Prozent in den nächsten zwei bis drei Jahren als "durchaus realistisch". Eine Inflationsrate in dieser Höhe könne es dann sogar "für mehrere Jahre" geben, sagte Bargel.
Sie suchen einen neuen Job? Finden Sie den passenden Job aus fast 60.000 Stellenangeboten. Jobsuche starten
Quelle: dpa , AFP
Karl schrieb:
am 29. Januar 2011 um 10:11:21
(0)
(0)
Inflation@fiete
Doch, so dumm ist der Deutsche, gehe mal in einen 1€ Laden, dann siehst du was ich meine. Da stehen sie, wühlen, obwohl es
stinkt. Giftstoffe lagern drin, Trotzdem bekommt Mio, eine neu Lach- Kindername, sein Lätzchen daher. Es wurde verlernt, nicht an den eigenen Ästen zu sägen, auf die man sitzt. Geiz ist Geeeeeeiiiiiiil. Nun haben wir den Salat. Unser Gesamtes System muss überdacht werden aber nicht dunekrotlackiert. wir denken, die von Gott ges. Gewerkschaft und Politiker werden es schon ri.
mehr
Kommentar melden
Karl schrieb:
am 29. Januar 2011 um 10:04:55
(0)
(0)
Inflation@Bolzer
Was macht das Ausland mit uns? Meinen Sie nicht , dass die Arbeitnehmer genau wie Sie mehr in der Geldbörse haben
wollen?Wie ich weiss, wird in China u. A.gerade auch über Sozialleistungen, wie Krankenkasse und Altersrente nachgedacht
Was für alles Bundesbürger selbstverständlich ist, sie haben ja von Geburt ein Anrecht darauf. Auch für Faulheit bekommt man Geld. Darum sind bei uns die Abgaben und Lohnnebenkosten so hoch. Das verteuert auch. Wir sind nicht mehr wettbewerbsfähig.
mehr
Kommentar melden
Karl schrieb:
am 29. Januar 2011 um 09:59:34
(0)
(0)
Inflation@rut.a
Nichts mehr kaufen? Wir sind ein Rohstoff armes Land. Aus diesem Grunde müssen wir, ob wir wollen oder nicht, diese im
Ausland erwerben. Weiter ist festzustellen, dass wir aufgrund von Verlagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländern immer weiter abhängig werden, so dass uns letztlich nichts anderes übrigbleibt. Sie VW-Stillstand. Das ist ein typisches Beispiel dafür, wenn die Produktionsfirmen in Deutschland verlagert, verschwinden oder Insolvent gehen. Ein kleiner Vorgeschack was u. erw. k.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Für einen klaren Durchblick: Lese-
brillen, Komplettbrillen u.v.m. zu top Preisen! bei optikplus.de
Die 58-jährige Gina Rinehart ist Bergbau-Unternehmerin. zum Video