09.11.2010, 14:54 Uhr | dpa
Die Inflation bleibt auf einem stabilen Niveau - obwohl Lebensmittel teurer wurden (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Die Inflation in Deutschland bleibt weiterhin auf einem relativ niedrigen Niveau, obwohl Energie- und Nahrungsmittelpreise deutlich gestiegen sind. Im Oktober lag die Inflationsrate ebenso wie im September bei 1,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im direkten Vergleich von September zu Oktober dieses Jahres blieb der Preisindex mit plus 0,1 Prozent nahezu unverändert.
Preistreibend wirkte sich wieder einmal die Energie aus. Sie war im Oktober 5,1 Prozent teuerer als zur gleichen Zeit vor einem Jahr. Kraftstoffe waren 8,4 Prozent teurer, leichtes Heizöl sogar 17,3 Prozent. Strom verteuerte sich binnen eines Jahres um 3,3 Prozent, Gas legte unterdurchschnittlich um 0,8 Prozent zu.
Auch die Nahrungsmittelpreise lagen im Oktober mit 2,9 Prozent deutlich über dem Vorjahresniveau. Besonders große Steigerungen gab es bei Butter mit 25,3 Prozent, bei Gemüse mit 10,2 Prozent und Obst mit 8,2 Prozent. Günstiger als ein Jahr zuvor waren nur wenige Produkte wie etwa Süßwaren, die 1,2 Prozent billiger waren.
Preisdämpfend wirkten sich langlebige Gebrauchsgüter aus, die im Schnitt um 0,4 Prozent billiger wurden. So lagen etwa die Preise für Fernsehgeräte nach den Berechnungen des Bundesamtes um 18,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau, Notebooks waren 9,2 Prozent billiger. Die Preise für Dienstleistungen stiegen unterdurchschnittlich um 0,8 Prozent, ebenso die Nettokaltmieten mit 1,1 Prozent.
Nach den Zielen der Europäischen Zentralbank (EZB) soll die Jahresrate bei knapp unter zwei Prozent in der Eurozone liegen. Im Jahresdurchschnitt war diese Marke in Deutschland zuletzt 2008 mit 2,6 Prozent überschritten worden.
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Quelle: dpa , t-online.de
Coban schrieb:
am 12. November 2010 um 13:20:58
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Inflation
Gestern am 11.11.10 an der Tanke.Diesel 1,29€ Benzin 1,45€.So brummt die Wirtschaft aber nicht bei den Malochern.Alles wird
wieder teurer nur die Löhne stagnieren.Exportweltmeister Deutschland.
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Edgar schrieb:
am 10. November 2010 um 12:01:10
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Lebensmittel
Auch ich begrüsse die steigenden Lebensmittelpreise. Gerade bei Lebensmittel waren die Preise mir immer zu unstabil. Aber eine
starke Wirtschaft braucht unbedingt auch starke Preise.Steht in jedem Wirtschaftsbuch. Das Eine geht ohne das Andere nicht.
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Hof Finken schrieb:
am 10. November 2010 um 11:33:21
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Lebensmittelpreise
Ich als Landwirt begrüsse natürlich die steigenden Lebensmittelpreise. So könnten wir Landwirte unser Ziel für faire
Preise ja vielleicht doch noch erreichen.
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