09.12.2010, 13:27 Uhr | dpa-AFX
Strom, Speiseöl und Sprit sind im November teurer geworden (Foto: imago, Montage: t-online)
Sprit, Strom, Speisefette - steigende Preise für Energie und Nahrungsmittel haben die Inflation in Deutschland im November auf den höchsten Stand seit zwei Jahren getrieben. Die Jahresteuerungsrate kletterte auf immer noch moderate 1,5 Prozent. In den beiden Vormonaten lag sie bei 1,3 Prozent. Damit bestätigte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden seine erste Schätzung von Ende November. Eine höhere Inflationsrate wurde zuletzt im Oktober 2008 mit 2,4 Prozent ermittelt.
Die aktuellen Werte liegen weiterhin deutlich unter der Warnschwelle von zwei Prozent, bis zu der die Europäische Zentralbank (EZB) Preisstabilität gewahrt sieht. Geringe Preissteigerungen gelten als normal, während Deflation (sinkende Preise) aus Sicht von Volkswirten gefährlich ist. Binnen Monatsfrist erhöhte sich das Preisniveau um 0,1 Prozent.
Für Benzin, Strom und Gas mussten Verbraucher in diesem November deutlich tiefer in die Tasche greifen als ein Jahr zuvor: Insgesamt verteuerten sich Energieprodukte um fünf Prozent. Heizöl war um 19 Prozent teurer, die Preise für Kraftstoffe legten um sieben Prozent zu. Strom verteuerte sich um 3,4 Prozent, Gas um 1,3 Prozent.
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Auch die Nahrungsmittelpreise lagen mit plus 3,4 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Die Gemüsepreise kletterten um 12,8 Prozent, Obst verteuerte sich um zehn Prozent, Butter um 12,4 Prozent. Wären Energie und Nahrungsmittel nicht berücksichtigt worden, hätte die Inflationsrate im November 2010 nur bei 0,9 Prozent gelegen.
Quelle: t-online.de , dpa-AFX
Schlonz schrieb:
am 18. Dezember 2010 um 00:45:10
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@Schlaumeier
Schlaumeier... Du verdienst zwar nicht so viel wie ich, aber wenn Du weiter solche Erhoehungen einfaehrst, holst Du mich bald
ein. Viel Spass mit dem neuen Auto.
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Mitnichten schrieb:
am 10. Dezember 2010 um 11:13:22
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@ Schlaumeier
Mit lauter " Schlaumeiern " kann es in Deutschland nur bergab gehen. Die dicke, deutsche Kohle einfahren und für ein billiges,
ausländisches Auto ausgeben. Wie soll denn unsere Binnenwirtschaft so funktionieren ??
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Joseph Zehnpfennig schrieb:
am 10. Dezember 2010 um 09:19:11
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Inflationsrate steigt auf Zweijahreshoch
Inflation könnte mit höheren Zinsen zunächst wirksam bekämpft werden, aber die Verflechtungen
innerhalb der Weltwirtschaft, EU, BRD sind für mich nicht mehr gut überschaubar. Was wird geschehen, wenn plötzlich viele Anleger ihre Werpaiere(fallende Kurse in 2011) oder ihr Gold(keine Verzinsung + keine wirkliche Kaufkraft im Notfall) abstossen? Ich meine, dass z.Zt. weder Dollar, noch Euro den Bürger vor Vermögensverlusten schützen können und der Dollar zu einem weltweiten Risiko werden kann
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