13.04.2010, 10:25 Uhr | AFP
Die Inflationsrate zog im März als Folge hoher Ölpreise weiter an (Foto: ddp) (Quelle: ddp)
Die hohen Preise für Sprit und Heizöl haben die Inflation im März erstmals seit Monaten wieder über die Marke von einem Prozent getrieben. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Damit habe die Inflationsrate erstmals seit Februar 2009 wieder über der Ein-Prozent-Marke gelegen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise demnach um 0,5 Prozent.
Grund für die im Vergleich zu den Vormonaten hohe Inflationsrate waren vor allem kräftige Preissteigerungen bei Energie, die vier Prozent mehr kostete als noch ein Jahr zuvor. Insbesondere Benzin und Diesel (plus 19,4 Prozent) und leichtes Heizöl (plus 32,1 Prozent) wurden deutlich teurer. Ohne Berücksichtigung der Energiekosten hätte die Teuerung im März laut Statistischem Bundesamt gerade einmal bei 0,3 Prozent gelegen. Strom kostete im März der Behörde zufolge 3,0 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Gas verbilligte sich für Verbraucher im Gegenzug um 19,1 Prozent; auch die Umlagen für Zentralheizungen und Fernwärme sanken deutlich um 13,4 Prozent.
Teurer wurden erstmals seit 2009 wieder Lebensmittel: Sie kosteten in diesem März 0,3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, im Vergleich zu Februar dieses Jahres kletterten sie sogar um 1,0 Prozent. Teurer wurde vor allem Gemüse, aber auch Speisefette und -öle sowie Fisch.
Auch die Preise, die etwa Supermärkte bei ihrem Einkauf zahlen, stiegen im März im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent, wie die Statistiker mitteilten. Im Februar hatte die Jahresteuerung bei den Großhandelspreisen noch 2,1 Prozent betragen. Vor allem gestiegene Energiekosten und teurere Lebensmittel haben zu der immensen Steigerung beigetragen. Dass die Einzelhändler die höheren Preise allerdings in dieser Größenordnung an die Kunden weitergeben können, ist aufgrund des starken Wettbewerbs gerade unter Supermarktketten unwahrscheinlich.
Eine bislang nicht da gewesene Rabattschlacht der Discounter hatte die Preise seit vergangenem Jahr zuletzt wieder sinken lassen. Doch ob die Rabattschlacht weiter geht, darf angesichts der stark gestiegenen Großhandelspreise bezweifelt werden.
AFP
Sunshine schrieb:
am 13. April 2010 um 13:48:43
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Schlechtrederei
Mann, die Kommentare hier sind ja teilweise in einem so schlechten Deutsch geschrieben, dass man gar nicht weiß was das
heißen soll.
Man kann nicht nur den Euro dafür verantwortlich machen, dass einiges "schlechter" ist als früher, es spielen doch so viele Faktoren eine Rolle. Und wer gegen FDP und CDU wettert muss auch gegen SPD und Grüne wettern, denn die verstecken sich auch nur hinter ihrem Parteinamen und sind doch die gleiche Sorte Politiker, die Fehlentscheidungen treffen.
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Frage ? schrieb:
am 13. April 2010 um 13:39:47
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@ Confessor
Wer sagt denn, daß es mit unserer DM schlechter wäre? Vorher funktionierte es doch auch. Den Italienern ihre Lira, den Griechen
ihre Drachme usw. Dann hätten wir wohl den Griechen auch nicht helfen müssen! Ich will meine DM zurück!
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Rentner Minus schrieb:
am 13. April 2010 um 13:35:54
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Infaltion kommt noch XX höher
Wir haben nur nulle in Berlin. Strom, Gesundheit, Heizung, Benzin, Luxus Beamter, und jede menge glücklich FDP Spender und CDU/CSU Sponsoren.
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