
07.04.2011, 12:45 Uhr | Financial Times Deutschland
Bei Insiderhandel drohen in den USA lange Haftstrafen (Foto: Archiv)
In den USA ist einer der größten bislang bekannten Fälle von Insiderhandel aufgeflogen. 17 Jahre lang sollen ein Anwalt und ein Börsenhändler führenden amerikanischen Kanzleien Geschäftsgeheimnisse gestohlen und diese Informationen dann genutzt haben, um sich zu bereichern.
Gegen die beiden Männer, die auf diese Weise mehr als 32 Millionen Dollar (rund 22 Millionen Euro) erbeutet haben sollen, hat die Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat New Jersey jetzt Klage erhoben. Die Identität eines mutmaßlich eingeweihten Mittelsmannes ist noch nicht geklärt. Er soll für die beiden und für sich mit Aktien gehandelt haben.
Für den Betrug nutzten die Angeklagten vertrauliche Angaben über mehrere milliardenschwere Deals der vergangenen Jahre. Unter anderem sollen sie die 7,4 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle für sich genutzt haben, sowie den Kauf von Omniture durch Adobe für 1,8 Milliarden Dollar.
Beide Deals erfolgten im Jahr 2009. Der Anwalt Matthew Kluger von der Kanzlei Wilson Sonsini Goodrich & Rosati PC sowie der Börsenhändler Garrett Bauer hätten insgesamt über 109 Millionen Dollar für ihre Aktivitäten investiert, heißt es in den Gerichtsunterlagen. Die frühesten bislang aufgedeckten Insidergeschäfte fanden 1994 statt, als Johnson & Johnson das Unternehmen Neutrogena kaufte.
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Die Anklage gegen Kluger und Bauer lautet auf Insiderhandel, Behinderung der Justiz, Verschwörung zum Insiderhandel sowie Verschwörung zur Geldwäsche.
Quelle: Financial Times Deutschland
Goldenes Kalb schrieb:
am 7. April 2011 um 20:56:42
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Mega-Monopoly
Der Tanz ums goldene Kalb führt die Menschheit in den Abgrund !.....Neulich wurde in einer kompetenten Fernsehsendung (3-sat)
erklärt, dass nur 2 % der täglichen Geldbewegungen den internationalen Zahlungsverkehr des globalen Warenaustausches betreffen !.....die restlicchen 98 % betreffen die globalisierten Finanzströme zur reinen Geldvermehrung ohne reelle Wirtschafts- Leistung ! ....deshalb Bonis der Wall Street in Höhe von 145 Milliarden Dollar alleine letztes Jahr 2010 !! ...alles legal ??
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Dividender schrieb:
am 7. April 2011 um 18:46:31
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Insiderhandel
Reelle Börsenhändler? Faire Ölkonzerne? Unbestechliche Beamte? "Nur alles Gute fürs Volk - Politiker"?
Uneigennützige
Banken? Ja, das alles soll es geben. Bitte sagt doch einer, wo das der Fall ist!
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Syros schrieb:
am 7. April 2011 um 11:31:34
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Insiderhandel in den USA
Börse ist nur Insiderhandel der Finanzmafois unter sich.Die Kuh die gemolken wird ist der kleine dumme
Anleger.Diese Rattenfänger müssen verboten werden, oder Börsengewinne ohne Abzug bei der EKST-Erklärung versteuert werden. 50% Spekulationssteuer.
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