27.02.2012, 16:02 Uhr | dapd
Die infolge schwerwiegender Hygiene-Mängel insolvente Großbäckerei Müller-Brot will mit aller Macht ihr Filialnetz erhalten. Um die "äußerst schmerzhaften Umsatzeinbußen" ihrer Pächter zumindest teilweise auszugleichen, sollen diese finanziell massiv entlastet werden.
"Denn nur, wenn das Filialnetz erhalten bleibt, hat Müller-Brot eine Chance auf ein Überleben", betonte der vorläufige Insolvenzverwalter Hubert Ampferl in Neufahrn. Fast alle Pächter hätten das Angebot bereits angenommen.
Es sieht vor, dass die Bezugspreise für Backwaren um die Hälfte gesenkt werden. Dies gilt den Angaben nach ab sofort, obwohl die Produktion wegen der Reinigungsarbeiten ruht und die Filialen mit zugekauften Backwaren versorgt werden.
Zudem werden die Pächter laut Ampferl "signifikant" von Fixkosten entlastet. Dabei haben sie die Wahl zwischen zwei Alternativen: Entweder wird ihnen die Pacht in voller Höhe erlassen oder sie müssen die Raum- und Betriebskosten-Pauschale nicht mehr bezahlen. Je nach Umsatzsituation könne sich jeder Pächter für das für ihn vorteilhafteste Modell entscheiden.
Derzeit gibt es etwa 240 Bäckereifilialen von Müller-Brot. Etwa 80 von ihnen betreibt das Unternehmen noch selber, die anderen sind an Franchise-Nehmer verpachtet.

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Ampferl hofft, dass die Produktion Mitte März wieder anlaufen kann. Die abschließenden Reinigungs- und Reparaturarbeiten seien in vollem Gange. Etwa zehn Unternehmen sowie rund 50 Mitarbeiter von Müller-Brot seien damit beschäftigt, die festgestellten Mängel zu beseitigen, um die Freigabe der Produktion zu erreichen. Sobald die Arbeiten abgeschlossen seien, solle kurzfristig ein neuer Prüfungstermin anberaumt werden.
Wegen verschmutzter Maschinen und Schädlingsbefall ruht die Produktion bei Müller-Brot seit Ende Januar. In der Folge hatte Müller-Brot zahlreiche Kunden verloren. Am 16. Februar hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet.
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Quelle: dapd
Christian Bauer schrieb:
am 27. Februar 2012 um 21:06:43
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Müller Brot
Jedeer Pächter wusste was er für einen Dreck verkauft.
Also bitte kein Mitleid. Wer Dreck sät soll Dreck ernten.
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ichda schrieb:
am 27. Februar 2012 um 19:54:34
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Müllerbrot
Denkt eigentlich auch mal jemand an die vielen Lieferanten.
Was sollen die eigentlich sagen! Die wurden mit Sicherheit auch
nicht
bezahlt und kämpfen jetzt um jeden Cent...
Ansonsten ist das eine Riesensauerei von dem Herrn Ostendorf.
Einer der reichsten Männer Deutschlands schreibt Müller Brot mal eben ab, und kauft sich schön weiter in andere Firmen ein. Eine Frechheit. Dem sollte man mal alle Pferde wegnehmen auf seinem tollen Gestüt.... der wird gar nicht mehr wach. Schämen soll der sich was
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crusader schrieb:
am 27. Februar 2012 um 19:31:15
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(3)
am boden bleiben
leute, wenn man die hygiene von früher und heute vergleicht frage ich mich echt ob ich im falschen film bin. so groß die
sauerei ist bei müller-brot. habt ihr aber schon mal gedanken gemacht wie es früher in backstuben, küchen metzgereien aussah ?? müller-brot muß bestraft werden.kein thema. nur sollte man die kirche im dorf lassen. es wurde niemand krank, beeinträchtigt usw.ich möchte mal wissen wie es bei vielen hier zuhause aussieht. da wären wohl die skandale größer
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