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Insolvenzen: Elf Prozent mehr Firmenpleiten

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Zahl der Firmenpleiten nimmt weiter zu

23.02.2010, 14:32 Uhr | dpa

Zahl der Firmenpleiten steigt weiter an (Foto: imago) Zahl der Firmenpleiten steigt weiter an (Foto: imago)Alleine im November 2009 wurden 2539 Unternehmensinsolvenzen von den Amtsgerichten gemeldet, das waren 6,9 Prozent mehr als im November 2008, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Oktober waren noch 2848 Pleiten gezählt worden, das bedeutete ein Plus von 15,9 Prozent. Immerhin hat dich die Zahl der Pleiten zuletzt etwas abgeschwächt.
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11,4 Prozent mehr Firmenpleiten

Für die ersten elf Monate 2009 zusammen ergibt sich nun ein Anstieg um 11,3 Prozent auf 30.104 Pleiten. Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform hatte kürzlich für das Gesamtjahr 2009 einen Anstieg um 16 Prozent auf 34.300 Fälle prognostiziert und hielt an ihrer Prognose fest. Andere Experten hatten sogar bis zu 40.000 Pleiten im vergangenen Jahr vorhergesagt.


Insolvenzrekord zu befürchten

Der Verband der Insolvenzverwalter Deutschlands erklärte, er rechne nun mit etwas weniger als 35.000 Pleiten im Gesamtjahr 2009. In diesem Jahr sei aber ein Insolvenzrekord zu befürchten. "Wir haben den Berg noch nicht überschritten", sagte Verbandsvorsitzender Siegfried Beck. "Wir stehen jetzt vor einer Welle von Folgeinsolvenzen", hieß es in einer Mitteilung.


Bisheriger Höchststand in den Jahren 2003 und 2004

Den Höchststand an Insolvenzen gab es dem Verband zufolge in den Jahren 2003 und 2004 jeweils mit knapp 40.000 Fällen. Der Verband betonte, dass die deutschen Insolvenzverwalter der Pleitewelle gewachsen seien. "Die Kapazitäten der Insolvenzverwalter-Kanzleien reichen aus. Wir sind gerüstet", erklärte der Verband.

Zahl der Verbraucherinsolvenzen steigt

Weiter stark ansteigend ist in Deutschland die Zahl der Verbraucherinsolvenzen. Im November wurden 8882 Fälle gemeldet, das sind 12,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den ersten elf Monaten 2009 zusammen stieg die Zahl um 2,7 Prozent auf mehr als 92.000.

Drei Milliarden Euro an offenen Forderungen

Die voraussichtlichen offenen Forderungen aller Gläubiger bezifferten die Gerichte für November auf drei Milliarden Euro nach 2,2 Milliarden Euro im Vorjahresmonat.



Quelle: t-online.de , dpa

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Kommentare (7)

zum Forum

Thema: "Insolvenzen: Elf Prozent mehr Firmenpleiten"

Dieter schrieb: am 11. Februar 2010 um 14:29:03
(0) (0) Zimmermeister
Wenn Sie 18 Jahre lang Einbezahlt haben können Sie ohne weiteres austreten,habe ich auch gemacht,als Malermeister.Man muss
dann natürlich selbst dafür Sorge tragen das man im Alter nicht Dumm dasteht . Aber es stimmt die Rentenversicherrung sowie die Bau BG schnüren einem fast die Luft und auch die Lust ab.
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Sigi schrieb: am 11. Februar 2010 um 11:56:21
(0) (0) Insolvenzen
Vor einiger Zeit habe ich im Netz gelesen:"Die Krise ist vorbei, der Höhepunkt überschritten." Plötzlich steigt die Zahl der
Insolvenzen wieder? Wir werden verdummt - die Krise beginnt erst, Staaten werden Pleite gehen, s. Griechenland, dann Portugal, dann Spanien ... Das kapitalistische System ist insolvent! Die Regierungen wollen es nicht erkennen und viele aus dem Volk auch nicht - es ging ja bisher alles gut ....
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kitzi65 schrieb: am 11. Februar 2010 um 10:26:35
(0) (0) Wie soll denn...
..jemand, der mit 7,5 € Minilohn abgespeist wird, einen Handwerker bezahlen? Warum werden keine "gerechten" Löhne
bezahlt? Warum muß es Leiharbeiter geben? Wie wollen wir unsere Renten denn noch bezahlen, wenn alle nur Aufstocker sind? So weit sind wir doch schon bald! Wo bleibt eine visionäre Regierung? Warum geschieht nichts als Aussitzen? Westerwelle und Merkel weg - neue Strukturen her!
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