21.07.2010, 15:21 Uhr | dpa
Deutliches Plus bei den Firmenpleiten: Die Zahl der Insolvenzen ist im ersten Halbjahr 2010 um rund 4,5 Prozent auf 17.178 gestiegen. Dies ermittelte die Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel. Zwar falle der Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum moderater aus als befürchtet. Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise sei aber noch kein wirtschaftliches Gleichgewicht erreicht, analysierten die Experten. Für das Gesamtjahr rechnet die Auskunftei laut den Angaben mit einem Zuwachs von drei bis vier Prozent auf insgesamt etwa 35.000 Fälle. Pleitenrekordjahr war 2003 mit 39.320 zahlungsunfähigen Firmen, 2009 waren es 33.762.
Am häufigsten waren im ersten Halbjahr Gewerbebetriebe von einer Pleite betroffen: 6977 Fälle entsprechen einem Anteil von 41 Prozent. Junge Firmen mit einem Jahr oder zwei Jahren Marktpräsenz mussten laut Bürgel "beachtlich Federn lassen", fast ein Fünftel ging in die Insolvenz. Dagegen seien Firmen, die seit mehr als 50 Jahren existierten, am glimpflichsten davongekommen.
Für ein Schlittern in die Pleite hat Bürgel vier Ursachen ausgemacht: fehlende Aufträge, eine restriktive Kreditvergabe von Banken, innerbetriebliche Fehler und den sogenannten Dominoeffekt: Dabei reißen Zahlungsunfähige weitere Firmen mit in die Insolvenz.
Nach absoluten Zahlen liegen folgende Länder in der Statistik an der Spitze: Nordrhein-Westfalen (3305 Fälle), Bayern (2258) und Niedersachsen (1781). Bezogen auf die Firmendichte gab es je 10.000 Firmen in Hamburg die wenigsten Pleiten (29 Fälle). Auch Bayern (38), Baden-Württemberg, das Saarland und Thüringen (je 40 Fälle) liegen unterhalb des Bundesdurchschnitts von 46 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen. Schlusslicht ist Bremen (80 Fälle).
Quelle: dpa
Pleite schrieb:
am 21. Juli 2010 um 18:25:43
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an Genius schrieb - Insolvenz
Mit solchen Dichtern, wie Du einer bist, kann man nur Märchen schreiben.Warum gehst Du nicht alleine auf die
Strasse.Da der größere Teil der Bevölkerung unseres Landes ja in der Lage ist , zu arbeiten wirst Du nur ähnliche Dichter und Denker vorfinden, die auch gerne mit dem Säbel rasseln möchten.
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Criticus schrieb:
am 21. Juli 2010 um 18:12:52
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Firmenpleiten
Uns wird doch scheinheilig suggeriert, es geht in Deuschland steil bergauf!
Lügen unsere Politiker denn so, wo sie doch einen
Eid geleistet haben, zum Wohle des Volkes und blblabla; die Moral kann doch nicht so weit verkommen sein?!
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Peter § schrieb:
am 21. Juli 2010 um 17:43:38
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Ausland !
Kommt doch mal ins Ausland um da was hochzuziehen. Reichen euch die Beispiele dieser Chaoten aus "Goodbye Deutschland" nicht. Bis
ihr da erst die Genehmigung für eure Frittenbude in der Tasche habt werdet ihr euch alle nach der so verhaßten Bürokratie in Deutschland zurücksehnen. Fragt nicht was Deutschland für euch tun kann, fragt was ihr für Deutschland tun könnt.
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