08.10.2010, 10:52 Uhr | dpa
Karstadt-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg: "Ich bin froh, wenn ich jetzt gehen kann." (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Nach weit mehr als einem Jahr als Insolvenzverwalter an der Spitze der Warenhauskette Karstadt hat Klaus Hubert Görg Bilanz gezogen. "Das war das aufregendste und schwierigste Verfahren meiner Karriere", sagte Görg. "Ich bin froh, wenn ich jetzt gehen kann." Bei der Übernahme des Verfahrens im Sommer vergangenen Jahres habe er nicht mit einer Dauer von 16 Monaten gerechnet. Auch nach der Aufhebung des Karstadt-Insolvenzverfahrens bleibt Görg weiter Insolvenzverwalter für mehr als 40 Einzelgesellschaften des ehemaligen Arcandor-Konzerns.
Insgesamt habe er Verantwortung für bis zu 70.000 Beschäftigte bei den Gesellschaften des Essener Konzerns getragen. Während Karstadt nun aus der Insolvenz wieder entlassen werden konnte, konnte Görg die zweite große Arcandor-Handelstochter Quelle nicht vor der Zerschlagung retten.
Für den Einsatz bei Karstadt habe er eine Vergütung von rund 25 Millionen Euro erhalten. "Das verteilt sich auf eine ganze Menge Menschen", sagte Görg. Dabei habe er mit seiner Forderung nicht die Obergrenze des vom Gesetz her Möglichen erreicht. Die Gesamtkosten des Insolvenzverfahrens bezifferte Görg auf rund 50 Millionen Euro, allein zehn Millionen Euro seien dabei an Gerichtskosten angefallen.
Streitigkeiten mit Gläubigern und Prozesse würden auch künftig im Rahmen der noch laufenden Insolvenzverfahren zu seinem Alltag gehören. "Das werde ich eines Tages an einen Nachfolger abgeben müssen", so der 69-Jährige. "Mit 80 werde ich das nicht mehr machen."
Bei seinem Karstadt-Einstieg kann sich Investor Nicolas Berggruen allerdings nicht über die zahlreichen Kunstwerke in den Karstadt-Fluren und -Sitzungsräumen freuen, darunter auch das großformatige Gemälde "Chromatische Scheiben" des bekannten Kölner Künstlers Ernst Wilhelm Nay. Der Verkaufserlös der Werke solle den Karstadt-Gläubigern zugutekommen, sagte Görg.
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Quelle: dpa , t-online.de
Mc Aber schrieb:
am 8. Oktober 2010 um 07:25:35
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????
Der Kerl weis bestimmt nicht was harte Arbeit ist. Die meisten arbeiten sich buckelig ein Leben lang, anderen werden die Milllonen für
ein paar Monate "Arbeit" fast wie selbstverständlich in den *piep* gesteckt.
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Mike Kent schrieb:
am 1. Oktober 2010 um 20:52:59
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Dieser Mann ...
hat so viele Fehler gemacht, dass man an der Fähigkeit des Insolvenzgerichtes erhebliche Zweifel anmelden muss! Wenn der Typ
seinen Job beherrschen würde, dann wäre weder Quelle, noch viele andere Firmenteile der Arcandor AG untergegangen - aber er kann auch nicht mehr als Middelhoff & Co. (abkassieren!)!
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strasii schrieb:
am 1. Oktober 2010 um 16:36:24
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karstadt
schwieriges unterfangen? uns lieferanten mit nichts abgespeist er millionen eingschoben. was ist das schwierig. auf kosten vieler
kleiner betriebe wurde dies geregelt. hätten diesen maroden betrieb absaufen lassen sollen. na jetzt wirds der neue investor machen der stück für stück verscherbelt. und wird wird görg was verdienen.
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