Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wirtschaft > Börse > Anleihen >

Investoren werfen Spanien Geld hinterher

...
Drucken Drucken

Investoren werfen Spanien Geld hinterher

12.01.2012, 19:41 Uhr | dpa-AFX, t-online.de - cd

Spanien refinanziert sich zu besonders günstigen Konditionen (Quelle: imago)

Spanien refinanziert sich zu besonders günstigen Konditionen (Quelle: imago)

Börsianer hatten gespannt auf die Anleihenauktionen von Italien und Spanien gewartet. Vor allem die Kosten, für die sich die beiden kriselnden Eurostaaten frisches Geld besorgen mussten, interessierte die Anleger. Und sie wurden nicht enttäuscht. Besonders Spanien sorgte für Begeisterung. Die Iberer sammelten mit ihrer Auktion mittelfristiger Staatstitel doppelt so viel Kapital ein wie geplant. In Italien halbierten sich die Zinsen für kurzfristige Anleihen.

Spanien nimmt doppelt so viel ein

Zudem gaben die Renditen - also der effektiv zu zahlende Zins - im Vergleich zu Auktionen im vergangenen Jahr deutlich nach, wie aus Zahlen des Finanzministeriums hervorgeht. Dies mindert die Belastung des angespannten Staatshaushalts. Mit drei Anleihen nahm Spanien insgesamt knapp zehn Milliarden Euro ein. Angepeilt war eine halb so große Summe. Die Anleihen laufen drei, vier und fünf Jahre. Bei der dreijährigen Anleihe sank die Rendite kräftig von 5,187 Prozent im Dezember auf 3,384 Prozent. Auch die Renditen der anderen beiden Titel mit Fälligkeit 2015 und 2016 gaben deutlich nach.

Zinsen halbieren sich für Italien

Rückläufig waren die zu zahlenden Renditen auch in Italien. Zudem besorgte sich das hochverschuldete Euro-Land problemlos die anvisierten zwölf Milliarden Euro für ein halbes und ein Jahr. Bei dem einjährigen Papier sank Rendite von 5,952 Prozent im Dezember auf 2,735 Prozent. Sie lag damit so niedrig wie seit Juni 2011 nicht mehr.

Anzeige
2,6% Zinsen aufs Trading-Konto
Testen Sie den Devisen-Handel mit dem kostenlosen Demokonto der FXdirekt Bank (Quelle: FXdirekt Bank AG)

Devisen-Handel beim Testsieger, Cash Back und keine Ordergebühren!

Jetzt sichern

Misstrauen sinkt

Im freien Handel an den Sekundärmärkten setzte sich die positive Tendenz der vergangenen Tage fort. In vielen Euro-Ländern gaben die Renditen als Indiz für das Misstrauen der Investoren deutlich nach. Am stärksten waren die Rückgänge in Italien, Irland und Belgien. Aber auch in Spanien, Portugal, Österreich und Frankreich setzte sich die Erholung fort. Die Renditen sanken dabei besonders deutlich in den kürzeren Laufzeiten.


Quelle: t-online.de , dpa-AFX

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Investoren werfen Spanien Geld hinterher" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Investoren werfen Spanien Geld hinterher" gefallen hat.

 
Aus anderen Bereichen

Wechselt Bayern- Jungstar auf die Insel?
Wie lange trägt David Alaba noch das Trikot des FC Bayern München? (Quelle: imago)

Spanischer Verein an Kagawa dran. mehr

ESC: Wiedersehen mit blonder Lena
Lena sang als Zwischenact ihren Song "Satellite". (Quelle: dpa)

Grand-Prix-Teilnehmer stehen fest. mehr

Das ist die reichste Frau der Welt
Milliardär und Bergbautycoon: Gina Rinehart ist die reichste Frau der Welt (Quelle: dpa)

Wie die Australierin zu Wohlstand kam. mehr

GEMA macht Speicher- medien deutlich teurer
GEMA fordert höhere Leermedienabgabe auf USB-Sticks und Speicherkarten (Quelle: t-online.de)

Zwangs-Abgabe steigt um 1850 Prozent. mehr


Anzeigen

Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige