11.04.2011, 10:20 Uhr | Financial Times Deutschland
Dominique Strauss-Kahn erhöht den Druck auf die Bundesrepublik, endlich die Reform der öffentlichen Institute anzupacken. Allerdings sieht er auch andere EU-Staaten in der Pflicht, den Bankensektor zu sanieren. Passiert nichts, "zahlt Europa einen hohen Preis".
Der Internationale Währungsfonds (IWF) mahnt eine rasche Lösung der Probleme bei den deutschen Landesbanken an. IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn sagte im "FTD"-Interview: "Es bedarf in einigen Fällen Rekapitalisierungen und Stabilisierungen". Es gebe in Deutschlands Bankensektor "noch ungelöste Probleme".
Strauss-Kahns Äußerungen erhöhen den Druck auf Deutschland, endlich bei der Konsolidierung des Landesbankensektors voranzukommen. Das leidige Thema wird am Rande der IWF-Frühjahrstagung eine Rolle spielen, bei der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Bundesbankchef Axel Weber diese Woche ihre internationalen Kollegen in Washington treffen. Die beiden Landesbanken Helaba und NordLB drohen beim europäischen Stresstest durchzufallen und stehen deshalb am Pranger.
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Der IWF-Chef warnte Deutschland und die anderen EU-Staaten, Europa zahle "einen hohen Preis" für Verzögerungen der Bankensanierung. "Unsere Wachstumsprognosen für Europa sind deshalb so schlecht, weil der Bankensektor noch nicht repariert ist", sagte Strauss-Kahn. "Das ist besonders deshalb schade, weil die Restrukturierung des Sektors mit Summen zu bewältigen wäre, die nicht allzu groß sind."
Strauss-Kahn betonte zudem, er halte die gerade erst verschärften Regeln zum Eigenkapital und zur Liquidität der Banken (Basel III) noch immer für zu lasch. Das neue Regelwerk greife "zu kurz", so der IWF-Chef. Besonders kritisch sieht Strauss-Kahn den bisher unregulierten Schattenbanksektor, der unter anderem Hedge Fonds und Private-Equity-Firmen umfasst. "Dieser Sektor ist so wichtig wie der Bankensektor, wenn nicht noch wichtiger", sagt der IWF-Chef. "Er muss reguliert werden."
Weitere Krisengefahren sieht er, weil er an der Bereitschaft nationaler Aufseher zur grenzüberschreitenden Kooperation zweifelt und weil die grenzüberschreitende Abwicklung von Großbanken nicht geregelt sei. "Hier hat sich verglichen mit vor der Krise fast nichts bewegt", warnt Strauss-Kahn.
Die Kritik prominenter Bankenvertreter, die neuen Regeln machten ein profitables Bankgeschäft fast unmöglich, wischt Strauss-Kahn vom Tisch. "Glauben die Banker etwa, dass man im Bankensektor nur profitabel sein kann, wenn man ab und zu eine weltweite Krise mit Millionen von Arbeitslosen herbeiführt?", sagte der IWF-Chef.
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Quelle: Financial Times Deutschland
Konny schrieb:
am 11. April 2011 um 17:41:57
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Banken
Was für ein Glück,das von diesen Schreihälsen hier,keiner was mit "Geld"zu tun hat(außer den paar Kröten in der Tasche)
sonst,liebe Leute,wären wir alle längst Pleite und müßten stempeln gehen.LOL :)))))
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EMA schrieb:
am 11. April 2011 um 17:08:46
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IWF
@ GOY: Bitte um Vorschläge wie wir das bewerkstelligen sollen ? Sonst Beitrag O.K.
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Goy schrieb:
am 11. April 2011 um 16:56:50
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Das ganze System muss weg
Ihr seid alle naiv, was die Politik betrifft. Und kaum einer kennt sich mit Logenpolitik aus. Wenn Verräter, wie
Thyssen, schon beide Seiten mit Kriegsmaterial beliefern, Zionisten und IG-Farben den Faschismus finanzieren, ein österreichischer Führer den Krieg absichtlich verliert, und die ganze heutige Politikerkaste auf eine Weltdktatur hinarbeitet,während selbst der Papst ein Antichrist ist, dann lache ich nur noch über die, die den Euro nicht wollten,aber die befürwortenden Parteien wählten!
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