10.03.2011, 13:51 Uhr | bv
Motorenmontage bei Tognum: der "Jobmotor" läuft (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Frohe Botschaft für Arbeitslose: Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird in diesem und im nächsten Jahr wohl weiter sinken. 2012 soll die Arbeitslosenquote nur noch bei 5,8 Prozent liegen - momentan liegt die Quote noch bei 7,9 Prozent. Das ist die Prognose des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und vom Forschungsunternehmen Kiel Economics. Grund sei der kräftige Aufschwung in Deutschland, der sich weiter fortsetzen werde.
Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt werde auch die Binnennachfrage stärken, hieß es. Für dieses Jahr rechnen die Forscher damit, dass die Arbeitslosenquote auf 6,6 Prozent sinkt und die Zahl der Erwerbstätigen um 500.000 zunehmen wird. Im Februar waren noch etwas mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos.
2012 soll sich diese Entwicklung fortsetzen. Bei dann nur noch 5,8 Prozent Arbeitslosenquote rechnen die Wirtschaftsforscher bereits mit einer ersten Knappheit auf dem Arbeitsmarkt, die sich in stärker steigenden Löhnen und Preisen niederschlagen werde. Die Zahl der Arbeitslosen läge dann nur noch bei gut 2,5 Millionen, die der Erwerbstätigen würde von 40,9 Millionen (2011) auf knapp 41,3 Millionen steigen. Das wäre ein erneuter Rekord.
Für Ostdeutschland sieht die Entwicklung nicht ganz so positiv aus. Zwar rechnen die Forscher auch hier mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen bei gleichzeitiger Zunahme der Erwerbstätigkeit - aber in geringerem Umfang. So soll die Arbeitslosenquote in den östlichen Bundesländern dieses Jahr auf 11,1 Prozent zurückgehen und im nächsten Jahr auf 10,5 Prozent sinken. Die Erwerbstätigkeit nimmt aber nur von 5,82 auf 5,85 Millionen Menschen zu.
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Auch die öffentlichen Haushalte sollen vom Aufschwung profitieren. IWH und Kiel Economics rechnen damit, dass das Haushaltsdefizit wieder unter das Maastricht-Kriterium von 3,0 Prozent sinkt. 2010 hatte es bei 3,3 Prozent gelegen, in diesem Jahr sollen es am Ende 1,4 Prozent und 2012 nur noch 0,4 Prozent werden.
Quelle: t-online.de
Wotan"2 schrieb:
am 9. März 2011 um 21:08:48
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Arbeitslose
Weniger Arbeitslose trotz EU Ostinvasion in den nächsten Monaten? Woher nehmen diese Lottospieler eigendlich ihre Erkenntnisse?
Ach ja, ich vergaß ja das die Erde eine Scheibe ist...
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Franky schrieb:
am 9. März 2011 um 20:19:27
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"IWH: Arbeitslosigkeit soll bald stark zurückgehen"
Bevor solche Parolen in Umlauf gebracht werden, heißt es erst einmal Farbe bekennen
und die schön gerechneten Statistiken in Ordnung bringen. Solange dieses nicht geschieht, kann man sich diesen Humbug seitens der Wirtschaftsforscher sparen.
Vielleicht findet sich ja mal unter den Abgeordneten jemand, der nicht treudoof hinterherwatschelt und den Mut aufbringt, diese Sache anzupacken.
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Kalle schrieb:
am 9. März 2011 um 20:02:22
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Quote
Ja ist klar! Aber alle kommen in den Billiglohn Sektor.
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