12.10.2011, 19:12 Uhr | t-online.de, sia
2010 stiegen die Löhne im Schnitt schneller als die Preise (Foto: imago)
Der konjunkturelle Aufschwung ist im vergangenen Jahr auch bei den Arbeitnehmern in Deutschland angekommen: Vollzeitbeschäftigte haben 2010 mehr verdient als im Jahr zuvor. Das Statistische Bundesamt ermittelte einen Anstieg der Reallöhne von durchschnittlich 1,5 Prozent. Wir verraten Ihnen, wer das größte Plus einstreichen konnte und wer sich mit dem geringsten Zuwachs begnügen musste: So viel verdient Deutschland.
Den Berechnungen des Bundesamts zufolge haben im vergangenen Jahr Finanz- und Versicherungsdienstleister die höchsten Jahresverdienste eingestrichen. Ihr Einkommen stieg verglichen mit 2009 um ganze 4,2 Prozent - insgesamt auf knapp 61.000 Euro. Sie durften sich auch über satte Sonderzahlungen freuen, die rund 9840 Euro des gesamten Einkommens ausmachten.
Zu den Bestverdienern 2010 zählen auch Beschäftigte in der Energieversorgung: Ihr Jahresgehalt machte im Durchschnitt immerhin etwas mehr als 59.400 Euro aus - inklusive Extras in Höhe von knapp 8380 Euro. Das bedeutet im Vergleich mit dem Vorjahr ein Plus von 1,9 Prozent.
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Den dritten Platz im Jahresverdienst-Ranking belegt die Informations- und Kommunikationsbranche. Auf knapp 58.380 Euro - 2,4 Prozent mehr als 2009 - beziffert das Statistische Bundesamt das Einkommen per anno in dem Bereich. In der Summe enthalten sind Sonderzahlungen von etwa 7300 Euro.
Der Unterschied zwischen dem Krisenjahr 2009 und 2010 zeigt sich am deutlichsten am Verdienstsprung im Verarbeitenden Gewerbe. Bei einem Einkommenszuwachs von fünf Prozent - der höchste aller untersuchten 17 Branchen - stieg das durchschnittliche Salär der Beschäftigten auf fast 44.500 Euro, davon 4700 Euro Sonderzahlungen. Dafür sorgte vor allem der Abbau der Kurzarbeit in der Branche.
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Deutlich weniger gezahlt wurde hingegen im Baugewerbe: Das Jahreseinkommen in dem Bereich betrug im letzten Jahr laut Destatis rund 34.170 Euro, das sind bescheidene 0,9 Prozent mehr als im Krisenjahr 2009. Relativ bescheiden fielen auch die enthaltenen zusätzlichen Zahlungen auf dem Bau aus - gerade 2022 Euro.
Wer gut verdienen möchte, sollte auch nicht unbedingt im Gastgewerbe arbeiten: Für die Branche errechnete das Statistische Bundesamt ein Jahreseinkommen von rund 24.000 Euro, inklusive 1000 Euro Sonderzahlungen. Der Durchschnittsverdienst ging demnach 1,4 Prozent nach oben. Auch in anderen Branchen konnten eher schmale Lohnerhöhungen den Anstieg der Inflationsrate nicht ausgleichen, etwa bei Erziehern (0,9 Prozent) und in der öffentlichen Verwaltung (0,9 Prozent). Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst eines Vollzeitbeschäftigten in Deutschland betrug demnach 42.515 Euro.
Quelle: t-online.de
diego schrieb:
am 6. November 2011 um 14:48:30
(25)
(1)
jahresverdienste
fragt doch mal den rentner was der für ein jahreseinkommen hat, da findet ihr bestimmt die armut, was mich äergert ist,
dass die alle mal 40 jahre steuerzahler waren und heute als rentner in die armut getrieben werden !!!!
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W18er schrieb:
am 6. November 2011 um 13:44:25
(25)
(0)
"Jahresverdienste 2010: So viel verdient Deutschland"
Von "welchem Deutschland" wird hier berichtet????????????????? Guckt
mal an die wirkliche "Front" da sehen die Zahlen aber gewaltig anders aus!!!
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Maschinenbautechniker schrieb:
am 31. Oktober 2011 um 19:05:04
(28)
(1)
blödsinn
der alte Spruch...traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast. Allein bei solchen Zahlen, sollten man auf die
Straße gehen und die Arbeit niederlegen. Ich weiß nicht woher diese Zahlen immer genommen werden, man kommt sich echt bescheuert vor. Verdiene 40.000Euro im Jahr bin 30 und gehöre in meinem Freundeskreis zur Spitze. Wo sind diese Spitzenverdiener mit 60.000Euro aufwärts. Wenn die soviel verdienen kann man doch die Strompreise senken. Aber das ist wieder Politik und die....
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