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Kirin und Suntory: Fusion geplatzt
08.02.2010, 13:33 Uhr | AFP, dpa
Kirin und Suntory fusionieren doch nicht zum drittgrößten Getränkehersteller weltweit. (Foto: Reuters)Die japanischen Getränkeriesen Kirin und Suntory haben ihren Zusammenschluss zu einem der weltgrößten Konzerne der Branche abgeblasen. Nach monatelangen Verhandlungen erklärten die beiden Unternehmen am Montag ihre Gespräche für gescheitert.
Börsengang umstritten
Grund für den Abbruch der Gespräche sei Uneinigkeit darüber gewesen, ob die Aktien des Gemeinschaftsunternehmens künftig an der Börse notiert sein sollten, teilte Kirin mit. Durch die Börsennotierung wäre die Führung des neuen Konzerns nach Ansicht von Kirin unabhängiger gewesen und das Unternehmen insgesamt durchsichtiger.
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Keine Einigung über künftige Machtverteilung
Suntory nannte als Grund für den Abbruch der Verhandlungen, dass mit Kirin keine Einigung über die künftige Machtverteilung innerhalb des Unternehmens habe erzielt werden können.
Coca-Cola und Anheuser-Busch InBev dürften aufatmen
Bei einem Zusammenschluss wäre nicht nur Japans größter Produzent von Bier und Softdrinks entstanden, sondern der größte Getränkekonzern der Welt nach Anheuser-Busch InBev aus Belgien und Coca-Cola.
Kirin sucht bereits Nachfolger für Suntory
Beide Konzerne hatten Mitte 2009 Gespräche über eine Fusion aufgenommen, um im schrumpfenden Heimatmarkt zu überleben. Bislang sind sie auf den japanischen Markt konzentriert und wollten gemeinsam international wachsen. Kirin kündigte bereits an, nach neuen Fusionspartnern Ausschau zu halten. Die Konzerne verhandelten seit dem Sommer über einen Zusammenschluss.
Quelle: t-online.de
, dpa
, AFP